Weingut Marco Hofmann *
                               
Inhaber: Marco Hofmann              
Blücherstraße 146
55422 Bacharach-Steeg
Tel.: 069 – 98 97 43 47
Dependence Frankfurt:
Stuttgarter Straße 18
60329 Frankfurt
E-Mail:
post@weingut-marcohofmann.de
Internet: http://www.weingut-marcohofmann.de           
Rebfläche: 0,65 Hektar
Produktion:  2-3000 Flaschen/Jahr


Marco Hofmann studierte zunächst Physik, bevor er sich dem Oenologiestudium in Geisenheim zuwandte. Momentan ist er an der Fachhochschule in Geisenheim beschäftigt und schreibt an seiner Doktorarbeit. 2002 fing er gemeinsam mit Martin Sturm an, Rebflächen im Steeger St. Jost, der Bacharacher Wolfshöhle und dem Oberweseler St. Martinsberg zu kaufen. Im Fokus standen dabei Rebflächen von hervorragender Qualität, bestockt mit alten Reben. Die beiden hatten ihr Auge vor allem auf solche Flächen geworfen, deren Bewirtschaftung anderen Winzern trotz hoher Qualität zu aufwändig und daher unökonomisch erschien. Durchaus kein schlechtes Konzept – allerdings mit dem offensichtlichen Nachteil, dass man sich so ein Ensemble schwer zu bewirtschaftender Flächen zusammenkauft. 2008 stieg Martin Sturm aus dem Weingut aus, seitdem managt Marco Hofmann das Weingut in Personalunion. Inzwischen ist eine kleine aber feine Fläche von insgesamt 65 Ar zusammengekommen, davon 8 Ar Spätburgunder, der Rest Riesling. Marco Hofmann profitiert von einer sehr engen Kooperation mit dem renommierten VDP-Weingut Ratzenberger. Der Ausbau seiner Weine erfolgt in Kellerräumen des ehemaligen Hütwohl'schen Weingutes, unterhalb einer Schnapsbrennerei. Die Erträge der alten Rebstöcke werden auf unter 50hl/ha gehalten, die Vergärung erfolgt je nach Jahrgang entweder mit Reinzuchthefe oder spontan.
Die trockenen 2008er Rieslinge waren trotz moderaten Alkoholgehaltes sehr kraftvoll, rochen nach Grapefruit und Schiefer und verfügten über eine ausgeprägte, würzige Mineralität. Der spät abgefüllte 2007er Spätburgunder kam ungeschminkt daher, überzeugte jedoch mit seiner komplexen Brombeer-Gewürz-Aromatik. 
Der Jahrgang 2011 glänzt nicht nur durch neue schicke Etiketten, die Weine sind auch viel cremiger und schmelziger geworden. Sie riechen nach reifen Früchten, Lagerobst, Sahne und Kräutern Es sind äußerst fein gewirkte Weine mit komplexer, fruchtig-mineralischer Struktur.
Marco Hofmann hat inzwischen seinen ganz eigenen Riesling-Stil gefunden und bereichert den Mittelrhein durch seine mit großem Engagement und mit großer Ernsthaftigkeit hergestellten Weine.



Verkostete Weine


Steeger St. Jost Riesling Kabinett trocken 2011 *-** 
(A: 12,5% vol., Preis: 7,20 €, verkostet im September 2013)

Dichte, filigrane und reiffruchtig-mineralische Nase, die Zeit zum Öffnen braucht. Erinnerung an süße Blüten, Pfirsiche, Orangen, Lagerobst, Mineralität und Kräuter. Saftig-cremiger Auftakt. Intensive, schmelzige, reif-apfelfruchtige und mineralische Gaumenaromatik, unterstützt von filigranem Säurenerv. Langer Nachhall, geprägt von salzigen und feinwürzigen Aromen.
Fein gewirkter St. Jost Riesling mit komplexer, reiffruchtig-mineralischer Nase, intensiver, schmelziger Gaumenaromatik, feinem Säurerückgrat und salzig-feinwürzigem Finish.


Steeger St. Jost Riesling Spätlese trocken 2011 ** 
(A: 13 % vol., Preis: 9,80 €, verkostet im Oktober 2013)

Elegante, zitrusfruchtig-mineralische Nase von mittlerer Intensität, die Zeit zum Öffnen braucht. Limetten, Grapefruit, grüne Äpfel, Schiefer, Sahne und Liebstöckel. Kraftvoll-schmelziger Auftakt. Zupackende, saftige, herbfruchtig-würzige und cremige Gaumenaromatik, unterstützt von lebendigen Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzigen und pfeffrigen Aromen.
Mineralisch-schmelzige St. Jost Spätlese mit eleganter, zitrusfruchtig-mineralischer Nase, herbfruchtig-saftiger Gaumenaromatik und salzig-pfeffrigem Finish.


Steeger St. Jost Riesling Kabinett halbtrocken 2011 ** 
(A: 12 % vol., Preis: 7,20 €, verkostet im Oktober 2013)

Intensive, komplexe, überreif-fruchtige und würzige Nase. Gelbe Früchte (Aprikosen, reife Äpfel), Lagerobst, Sahne, Sandstein und Zimthauch. Erfrischender Auftakt. Intensive, saftige und gelbfruchtig-würzige Gaumenaromatik. Lebendiger Säurenerv, kontrastiert von dezenter Restsüße. Langer, intensiver Nachhall, geprägt von salzigen, schiefrigen und feinwürzigen Aromen.
Prägnanter, mineralischer St. Jost Riesling mit intensiver, überreif-gelbfruchtiger Nase, saftig-kraftvoller Gaumenaromatik, schönem Säure-Süße-Spiel und salzig-mineralischem Finish.


Steeger St. Jost Riesling Beerenauslese 2011 **-*** 
(A: 9 % vol., Preis: 24,00 €, verkostet im Oktober 2013)

Hellgelb. Intensive, blitzsaubere, komplexe, floral-überreif-fruchtige Nase. Erinnerung an Honig, Feigen, Karamellbonbons, Hauch von Minze, Cassis, getrocknete Aprikosen und Zimt. Prägnanter, schmelziger und opulent süßer Auftakt. Sehr intensive, vikose, dichte und cremige, überreif-fruchtige sowie feinwürzige Gaumenaromatik, unterstützt von feingleidrigem Säurenerv und opulenter Restsüße. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von süßfruchtigen und feinwürzigen Aromen.
Glasklare Beerenauslese mit komplexer, floral-reiffruchtiger Karamell-Nase, schmelzig-lebendiger Gaumenaromatik, feingliedrigem Säurenerv, opulenter Restsüße und feinwürzigem Finish. Wurde mit stolzen 140° Öchsle geerntet.


Steeger St. Jost Riesling Sekt brut 2007 ** 
(A: 12 % vol., Preis: 14,00 €, verkostet im Oktober 2013)

Hellgelb. Intensive, gereift-mineralische Riesling-Nase. Süße Blüten, Cassis, Weinberspfirsich, laktische Noten, Schiefer und Kräuter. Kraftvoll-cremiger Auftakt. Sehr intensive, schmelzige und herbfruchtig-würzige Gaumenaromatik mit feinem Mousseux und lebendigem Säurenerv. Intensiver, langer Nachhhall, geprägt von salzigen und strengwürzig-pfeffrigen Aromen.
Mineralischer Riesling-Sekt mit gereifter, floraler Cassis-Schiefer-Nase, cremig-würziger Gaumenaromatik udn strengwürzig-pfeffrigem Finish.




Steeger St. Jost Riesling Kabinett trocken 2008 *-** 
(A: 11% vol., verkostet im April 2010)

Intensive, zitrusfruchtig-würzige Nase. Erinnerung an Grapefruit, Schiefer und strenge Gewürze. Kraftvoller Ansatz. Intensive, zitrusfruchtige und würzige Gaumenaromatik, unterstützt von lebendig-rassigem Säurenerv. Intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von kraftvollen, schiefrig-mineralischen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller, kerniger Riesling Kabinett mit Zitrus-Gewürz-Nase, intensiver Gaumenaromatik und schiefrig-strengwürzigem Abschluss.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Spätlese trocken 2008 *-** 
(A: 11,5% vol., verkostet im April 2010)

Intensive, mineralische Nase. Ausgeprägte Schiefernote, pflanzliche Komponenten, Grapefruit und strenge Gewürze. Fester Ansatz. Kraftvolle, feste und saftige Gaumenaromatik. Herbe Zitrusfrucht, unterstützt von rassigem Säurerückgrat. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzig-mineralischen und ausgeprägt strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller, kantiger Riesling mit Schiefer-Grapefruit-Nase, Zitrusfrucht am Gaumen, rassiger Säure und mineralisch-strengwürzigem Abschluss.


Steeger St. Jost Riesling Kabinett halbtrocken 2007 * 
(A: 11% vol., verkostet im April 2010)

Reife Nase von mittlerer Intensität. Erinnerung an Blüten, Aprikosen, Zitrus, vegetative Noten und strenge Gewürze. Schlanker Auftakt. Leichtgewichtige, filigrane Gaumenaromatik, geprägt von feinfruchtigen Aromen. Gute Balance von feiner Säure und abgestimmter Restsüße. Nachhall von mittlerer Intensität, geprägt von mineralisch-strengwürzigen Aromen.
Leichtgewichtiger, schlanker Riesling-Kabinett mit floralfruchtig-würziger Nase, filigraner Gaumenaromatik, schöner Säure-Süße-Balance und strengwürzigem Finish.


Oberweseler St. Martinsberg Spätburgunder QbA trocken 2007 *-** 
(A: 13% vol., verkostet im April 2010)

Helles, strahlendes, durchsichtiges Rubinrot mit orangen Reflexen. Intensive, sortentypische floral-reiffruchtige, rauchig-würzige Nase. Erinnerung an Veilchen, Brombeeren, Erdbeeren, Leder und strenge Gewürze.  Braucht etwas Zeit zum Öffnen. Weicher Auftakt. Cremige, würzige, leichtgewichtige und fruchtige Gaumenaromatik, kontrastiert von feinherbem, festem Gerbstoff. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von feinherbem Gerbstoff und strengen Gewürznoten.
Angesichts der hellen Farbe überraschend kraftvoller Spätburgunder mit komplexer Brombeer-Gewürz-Nase, leichtgewichtiger, würziger Gaumenfrucht und feinherb-strengwürzigem Finish.

 


 

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