Weingut Karl Heidrich *
                                                             
Inhaber: Markus Heidrich              
Oberstraße 16-18
55422 Bacharach
Tel.: 06743-93060
E-Mail: karlheidrich@yahoo.de
Internet: www.weingut-karl-heidrich.de          
Rebfläche: 4,5 Hektar
Produktion: 30.000 Flaschen/Jahr


Das im Zentrum von Bacharach gelegene Weingut Karl Heidrich verfügt über Weinberge in den Bacharacher Lagen Wolfshöhle, Posten und Kloster Fürstental. Das Rebsortenspektrum umfaßt Riesling, Weiss-, Grau- und Spätburgunder, Müller-Thurgau und Silvaner. Der für den Mittelrhein untypische Silvaner wächst in Form wurzelechter Reben, die vermutlich aus dem Jahre 1940 stammen, direkt neben der Burg Stahleck. Der gelernte Weinbautechniker Markus Heidrich bewirtschaftet seine Weinberge nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus (KUW). Die KUW-Richtlinien sind weit vom deutlich strengeren Reglement des ökologischen Weinbaus entfernt und sollten mit diesem keinesfalls verwechselt werden. Dennoch, Karl Heidrich ist der einzige KUW-Winzer am Mittelrhein und geht damit einen durch den Kunden klar nachvollziehbaren Schritt in Richtung umweltschonender Bewirtschaftung seiner Weinberge. In der Weinbereitung geht er ebenfalls kompromisslos vor, indem er die Ganztraubenpressung einsetzt und ausschließlich unter Einsatz der natürlichen Hefen vergärt. Die Lagerung des Weines auf der Feinhefe bis in den Juni gibt seinen Weinen den letzten Schliff. Das Ergebnis sind Weine, die für Bacharach eher untypisch sind: Sie sind eher weich, körperreich und cremig als stahlig-elegant. Der Jahrgang 2005 präsentiert intensive, floral-fruchtige Nasen, wobei die Frucht von reifen, heimischen Früchten bis zu tropischen Fruchtaromen reicht. Die Gaumenfülle wird von einer zumeist schlanken Säure und feinwürzig-mineralischen Noten begleitet. Besonders gefiel mir die trockene Riesling-Spätlese vom Bacharacher Posten.


Verkostete Weine


Bacharacher Wolfshöhle Riesling QbA trocken 2005 *
(A: 13 % vol., Preis: 6,00 €, verkostet im Juni 2007)

Helles Gold. Intensive, würzig-fruchtige Nase. Reife Äpfel, Röstnoten, süße Gewürze, Schiefernote und laktische Komponenten. Kraftvoll, cremig und etwas alkoholisch am Gaumen. Festes Säurerückgrat. Intensiver, langer Nachhall von fruchtig-röstigen Aromen und feinherb-würzig-mineralischem Finish.
Kraftvoll-cremiger Riesling mit röstig-würziger Nase, fester Säure und feinherb-mineralischem Abschluß.


Bacharacher Posten Riesling Spätlese trocken 2005 *-**
(A: 12,5 % vol., Preis: 8,80 €, verkostet im Juli 2007)

Intensive, reife Nase. Rosenduft, sehr reife Äpfel und Ananas. Feine Kräuternoten im Hintergrund. Kraftvoll und cremig am Gaumen. Saftige Frucht, unterstützt von frischem Säurnerv. Intensiver Nachall von salzig-mineralischen Noten und feinwürzigem Abschluß.
Komplexe, cremige Spätlese mit floral-reiffruchtiger Nase, frischer Säure und feinwürzigem Abschluß.


Riesling QbA Classic 2005 *
(A: 13 % vol., Preis: 6,00 €, verkostet im Juni 2007)

Süßes Bukett von mittlerer Intensität. Opulente, frisch-süßliche Note, die an Rosenblüten und Aprikosen erinnert. Feine Gewürznoten im Hintergrund. Weich, elegant und süß-fruchtig am Gaumen. Dezente Säure - verführt zum Trinken. Nachhall von mittlerer Intensität, geprägt von feinen Süßholznoten.
Weicher, eleganter, beinahe süffiger Riesling mit floraler Nase, dezenter Säure und feinwürzigem Nachhall.


Weisser Burgunder QbA Classic 2005 *
(A: 13 % vol., Preis: 6,60 €, verkostet im Juni 2007)

Intensive, süßfruchtig-würzige Nase. Tropische Früchte (Banane, Ananas), vegetative Noten (Gras) und strenge Gewürze. Weich, kraftvoll, aber etwas alkoholisch am Gaumen. Blumige Frucht, deutliche Restsüße und weiche Säure. Intensiver Nachhall von süßfruchtigen Noten und ausgeprägter, am Ende leicht bitterer, Süßholz-artiger Würze.
Mächtiger, kraftvoll-cremiger Weissburgunder mit tropisch-würziger Nase und intensivem, streng-würzigem Nachhall.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling QbA lieblich 2004 *-**
(A: 10,5 % vol., Preis: 6,00 €, verkostet im Juli 2007)

Intensive, reife Nase. Assoziationen an Trauben, Apfelmost und süße Blüten. Laktische Komponenten und Schiefer im Hintergrund. Cremig, weich und trtaubig am Gaumen. Angenehme Süße, kontrastiert von feinem Säurenerv. Intensiver Nachhall von süß-fruchtigen Noten und feinwürzig-mineralischem Finish.
Traubig-mostiger Wolfshöhle-Riesling mit deutlichem Schiefer-Touch, gelungener Säure-Süße-Balance und mineralischem Nachhall.
 


 

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