Weingut Dr. Randolf Kauer **
Inhaber: Martina und
Randolf Kauer
Mainzer Straße 21
55422 Bacharach
Tel.: 06743-2272
E-Mail: weingut-dr.kauer@t-online.de
Internet: http://www.weingut-dr-kauer.de
Rebfläche: 3,8 Hektar
Produktion: 24.000 Flaschen/Jahr
Das
Ökoweingut Dr. Randolf Kauer wurde 1982 gegründet und gehört
seit
geraumer Zeit zu
den Spitzenbetrieben des Mittelrheins. Die Reben wachsen in den Lagen
Bacharacher Kloster Fürstental und Wolfshöhle, Oberweseler
Oelsberg, Oberdiebacher Fürstenberg und Urbarer Beulsberg. Neben
Riesling (90%) wird auch Blauer Spätburgunder (10%) angebaut. Die
Erträge werden beim Riesling auf 50 bis 60 hl/ha und beim Spätburgunder
auf 40 bis 45 hl/ha begrenzt. Das
Weingut ist eines von drei ECOVIN-Mitgliedern am Mittelrhein. Seit 2003
ist Prof. Randolf Kauer Inhaber eines Lehrstuhls für
Ökologischen Weinbau an der renommierten FH Geisenheim. Durch
Anlage
neuer Weinberge in Oberwesel und Bacharach gehört das Weingut zu
den wenigen, die sich dem Trend des Rückganges
der Rebflächen am Mittelrhein entgegenstellen. In 2007 wurden
direkt naben der Burg Stahleck 2000 neue Rebstöcke gesetzt. Das Weingut
produziert auch flaschenvergorene Riesling- und Weißherbst-Sekte sowie
im Eichenholz gereifte Tresterbrände. Den
Stil der Kauer'schen Weine
kann man als typisch für den südlichen Mittelrhein
bezeichnen. In der Jugend sind sie oft etwas verschlossen, sie
verfügen über
blumig-mineralische Aromen, einen eher schlanken Körper und eine
in der Regel prägnante
Säure - Weine, die erst mit entsprechender Reife zu ganz
großer Form auflaufen. Die 2006er Kollektion, im übrigen
der 25. Jahrgang des Hauses, war von beeindruckender Qualität. Die
Rieslinge waren weich und
kraftvoll, die Säure sehr gut eingebunden. In der Nase wechselten
süßfruchtige, herbwürzige und florale Aromen einander
ab, hinzu kam eine ausgeprägte Schiefer-Mineralik Die
2008er Rieslinge waren jahrgangsbedingt sehr frische, schlanke und
säurebetonte cool
climate Weine. Sie präsentierten in der Nase
Zitrusnoten, grüne Früchte und Sahne auf einem soliden Fundament
schiefrig-mineralischer und strengwürziger Aromen. Diese vor
Mineralität geradezu strotzenden Weine sind nichts für blutige
Anfänger, können
den fortgeschrittenen Riesling-Liebhaber aber so richtig in's Schwärmen
bringen.
Der
Jahrgang 2009 markiert einen weiteren Qualitätssprung. Die Rieslinge
duften nach Blüten, grünen und Zitrusfrüchten, Schiefer und strengen
Gewürzen, hinzu kommt eine ausgeprägte Mineralität. Die Kabinett-Weine
sind elegante, frische, animierende Kraftpakete, die
Spätlesen gewinnen durch ihren Botrytisanteil an Komplexität. Die
Lagencharakteristik ist sehr schön herausgearbeitet. Besonders
gefällt die trockene, kraftvoll-cremige Riesling-Spätlese aus der Lage
Bacharacher Kloster Fürstental, deren Ähnlichkeit mit einem Großen
Gewächs
wohl nicht ganz zufällig ist. Mein Fazit: Randolf Kauer steht für
Mittelrhein-Ökowein at
its best!
Verkostete
Weine
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett trocken
2009 *-**
(A:
11,0 % vol., S: 7,6 g/l, RZ: 3,4 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet
im April
2011)
Intensive, herbfruchtig-strengwürzige Nase. Erinnerung an grüne Äpfel,
Weinbergspfirsiche, Schiefer, frisch geschnittenes Gras und strenge
Gewürze (Liebstöckel und Pfeffer). Kraftvoll-weicher Ansatz. Intensive,
saftige, herbfruchtig-strengwürzige Gaumenaromatik, unterstützt von
festem Säurenerv. Intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von
salzigen und strengwürzig-pfeffrigen Aromen.
Kraftvoller,
erfrischender Riesling-Kabinett mit herbfruchtig-strengwürziger Nase,
intensiver, saftiger Gaumenaromatik und ausgeprägtem,
salzig-strengwürzigem Abschluss.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett feinherb
2009 **
(A:
11,0 % vol., S: 8,5 g/l, RZ: 13,9 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet im März
2011)
Intensive, fruchtig-schiefrige Nase. Dominante Schiefernote,
Stachelbeeren, Honig, frisch geschnittenes Gras und strenge Gewürze.
Kraftvoll-weicher Ansatz. Sehr intensive, saftige, grünfruchtig-würzige
Gaumenaromatik. Kräftiger Säurenerv und dezente Restsüße. Intensiver,
sehr langer Nachhall, geprägt von salzigen, schiefermineralischen und
strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller,
intensiver Schieferriesling mit Stachelbeer-Schiefer-Nase,
saftig-würziger, dezent süßer Gaumenaromatik und
mineralisch-strengwürzigem Finish.
Bacharacher
Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken
2009 **
(A:
11,0 % vol., S: 7,8 g/l, RZ: 5,6 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im März
2011)
Intensive, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Grapefruit, süße Blüten,
vegetative Note (Kräuter) und ausgeprägte Schiefer-Mineralik.
Kraftvoller Ansatz. Intensive, saftige, zitrusfruchtig-würzige
Gaumenaromatik, unterstützt von nerviger Säure. Sehr intensiver, langer
Nachhall, geprägt von rassiger Säure, Salz und Schiefer mit geradezu
pfeffrigem Abschluss.
Ein
Kabinett als animierendes Kraftpaket aus zitrusfruchtig-mineralischer
Nase, säurebetonter, dichter Gaumenaromatik und mineralisch-pfeffrigem
Finish.
Oberweseler
Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2009 **-***
(A:
12,5 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 4,6 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im
April
2011)
Intensive, fruchtbetonte Nase. Weinbergspfirsiche, Frühlingsblüten,
Sandstein und strenge Gewürze. Kraftvoll-cremiger Ansatz. Intensive,
dichte, cremige und pfirsichfruchtig-würzige Gaumenaromatik,
unterstützt von fester Säure. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von
salzigen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller,
dichter Oelsberg-Riesling mit pfirsichfruchtig-floraler Nase, cremiger,
intensiver Gaumenaromatik und salzig-strengwürzigem Finish.
Oberdiebacher Fürstenberg
Riesling Spätlese tr. -alte Reben-
2009 **
(A:
12,5 % vol., S: 7,6 g/l, RZ: 6,2 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im März
2011)
Intensive, fruchtig-mineralische Nase. Grüner Apfel, Zitrusmarmelade,
Schiefer und strenge Gewürze (schwarzer Pfeffer). Braucht Luft.
Kraftvoller, cremiger Auftakt. Sehr intensive, dichte,
zitrusfruchtig-würzige Gaumenaromatik mit viel Schmelz und festem
Säurerückgrat. Sehr intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von
zitrusfruchtigen, salzigen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller,
dichter Fürstenberg-Riesling mit zitrusmineralischer Nase, intensiver
Gaumenaromatik und langem, salzig-strengwürzigem Finish.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Spätlese tr. -alte Reben-
2009 **-***
(A: 13,0 % vol., S: 8,1 g/l, RZ: 8,7 g/l, Preis: 14,00 €, verkostet im
April
2011)
Hellgelb.
Intensive, opulent fruchtige Nase. Mandarinen, Maracujas, Sandstein und
strenge Gewürze. Kraftvoll-cremiger Auftakt. Sehr intensive,
reiffruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von kräftigem
Säurenerv. Gelungene Verbindung aus Saftigkeit, Rasse und viel Schmelz.
Sehr intensiver, langer Nachhall, geprägt von sehr salzigen udn
strengwürzig-pfeffrigen Aromen.
Kraftvoll-cremige
Fürstental-Spätlese mit reifer Mandarinen-Maracuja-Nase, intensiver,
schmelziger Gaumenaromatik und salzig-strengwürzigem Finish.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Spätlese
feinherb -alte Reben- 2009 **
(A: 12,0 % vol., S: 7,9 g/l, RZ: 15,5 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im
April
2011)
Intensive,
zitrusfruchtig-würzige Nase. Zitronenmarmelade, Blüten, Schiefer,
Rauch, Salz und strenge Gewürze. Schlanker, saftiger Ansatz. Intensive,
zitrusmarmeladige und salzig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von
rassigem Säurenerv und sehr gut abgestimmter Restsüße. Entwickelt ein
anregendes Säure-Süße-Spiel. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von
sehr salzigen und strengwürzigen Aromen.
Animierender
Schiefer-Riesling mit zitrusmarmeladig-würziger Nase, anregendem
Säure-Süße-Spiel und intensiv salzig-strengwürzigem Untergrund.
Oberdiebacher
Fürstenberg Riesling Spätlese
2009 **
(A: 10,0 % vol., S: 8,4 g/l, RZ: 49,6 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im
April
2011)
Intensive,
komplexe, florale, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Hauch von Bananen,
reife Zitrusfrüchte, Schiefer, süße Blüten und Kräuter. Filigraner,
anregender Auftakt. Intensive, verspielte, weiche, reif-zitrusfruchtige
und würzige Gaumenaromatik. Belebendes Spiel von fester, animierender
Säure und großartig abgestimmter Restsüße. Intensiver Nachhall, geprägt
von festen mineralischen, salzigen und feinwürzigen Aromen.
Verspielter
Fürstenberg-Riesling mit komplexer, mineralischer Nase, saftiger
Gaumenaromatik, anregendem Säure-Süße-Spiel und salzig-mineralischem
Abschluss.
Kauer-Riesling
QbA trocken
2008 *-**
(A:
10,5 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 7,3 g/l, Preis: 6,70 €, verkostet im
Januar
2010)
Intensive, floralfruchtig-würzige Nase. Honig, Zitrusfrüchte, Sahne,
Schiefer und strenge Gewürze. Leichtgewichtig-kerniger Auftakt.
Intensive, knackfrische und würzige Zitrusfrucht. Rassiger, aber gut
eingebundener Säurenerv. Sehr intensiver, langer Nachhall, geprägt von
salziger Mineralität, strengen Gewürzen und feinherbem Abschluss.
Kühler,
erfrischender, transparenter Riesling mit Zitrus-Gewürz-Nase und
rassiger Frucht auf einem mineralisch-strengwürzigen Fundament. Eine
rassige, animierende Frischzellenkur, volllgepackt mit intensiver
Aromatik.
Bacharacher
Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken
2008 **
(A:
12,0 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 4,5 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im
Februar
2010)
Intensives, komplexes und floral-fruchtiges Bukett. Assoziationen an
Zitronenmarmelade, Weinbergspfirsich, strenge Blüten (Flieder), Sahne,
Sandstein und strenge Gewürze. Süßlich-fester Ansatz. Cremige,
zitrusmarmeladige Gaumenaromatik, unterstützt von feinem Säurerückgrat.
Intensiver, langer feinsalzig-mineralischer Nachhall mit herbwürzigem
Abschluss.
Harmonischer,
komplexer, cremiger Wolfshöhle-Riesling mit
zitrusmarmeladig-mineralischer Nase, saftiger Gaumenaromatik und
feinmineralischem Abschluss. Vielleicht der zugänglichste Riesling aus
der 2008er Kollektion.
Oberweseler
Oelsberg Riesling Kabinett trocken
2008 *-**
(A:
11,0 % vol., S: 7,8 g/l, RZ: 5,6 g/l, Preis: 9,00 €, verkostet im
Januar
2010)
Intensive, facettenreiche Nase. Zitrusfrüchte, Sahne, Sandstein,
Schiefer und strenge Gewürze. Fester, schlanker Auftakt. Würzige,
knackige Zitrusfrucht, unterstützt von rassigem Säurenerv. Langer,
intensiver Nachhall, geprägt von würzigen und zitrusfruchtigen Noten
mit feinherbem Zitrusschalen-Finish.
Knackfrischer,
vielschichtiger Riesling mit Zitrus-Schiefer-Nase, würzig-rassiger
Gaumenaromatik und feinherbem Finish.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Spätlese tr.
2008 **
(A:
12,0 % vol., S: 8,3 g/l, RZ: 4,6 g/l, Preis: 10,50 €, verkostet im
Februar
2010)
Intensive, komplexe, würzig-mineralische Nase. Zitrusfrüchte (Orangen),
Rosinen, Sahne, Schiefer und strenge Gewürze. Braucht Zeit zum Öffnen.
Kraftvoller, intensiver Auftakt. Ausgeprägt mineralisch-würzige,
saftige, cremige und zitrusfruchtige Gaumenaromatik, unterstützt von
lebendigem Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von
kraftvoller Mineralik, Dörrobstnoten und strengwürzig-pfeffrigem
Abschluss.
Mineralisch
vollgepackter Fürstental-Riesling mit zitrusfruchtig-würziger
Gaumenaromatik, lebendigem Säurenerv und strengwürzigem Abschluss.
Oberweseler
Oelsberg Riesling Spätlese trocken
2008 **
(A:
12,0 % vol., S: 7,7 g/l, RZ: 5,2 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im
Januar
2010)
Intensive, sahnig-würzige Nase. Erinnerung an Weinbergspfirsich, Sahne,
Schiefer und Gewürze. Kraftvoll-würziger Auftakt. Intensive,
herbfruchtig-strengwürzige Gaumenaromatik. Kraftvoller, rassiger
Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von
salzig-mineralischen und strengwürzigen, am Ende pfeffrigen Aromen.
Fordernder,
kraftvoller, nerviger Riesling mit Pfirsich-Gewürz-Nase, rassigem
Säurerückgrat und mineralisch-strengwürzig-pfeffrigem Abschluss.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett trocken
2008 **
(A:
11,0 % vol., S: 7,9 g/l, RZ: 7,1 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet im
Januar
2010)
Glasklares, intensives, komplexes, zitrusfruchtig-würziges Bukett.
Weckt vielfältige Assoziationen: Limetten, Stachelbeeren,
Holunderblüten, Sahne, Schiefer und strenge Gewürze. Frischer,
jugendlich-kerniger Auftakt. Saftige, zitrusfruchtige und würzige
Gaumenaromatik. Anregend rassiger Säurenerv. Intensiver, langer
Nachhall, geprägt von sehr salzigen und mineralisch-strengwürzigen
Aromen.
Glasklarer,
prägnanter, herbfrischer Riesling mit würziger Zitrus-Nase, rassigem
Säurenerv und ausgeprägt salzigem Abschluss. Eine wahre
Frischzellen-Kur, die zugleich die nördliche Kühle des Anbaugebietes
perfekt verkörpert.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett halbtr.
2008 *-**
(A:
10,5 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 15,9 g/l, Preis: 7,80 €, verkostet im
Januar
2010)
Intensive,
frische, herbfruchtig-würzige Nase. Erinnerung an grüne Äpfel,
Weinbergpfirsich, Holunderblüten, Sandstein und strenge Gewürze.
Schlanker, frischer Ansatz. Herbfruchtig-würzige Gaumenaromatik,
unterstützt von anregendem Säurenerv und dezenter Restsüße. Intensiver,
langer Nachhall, geprägt von mineralischen und feinwürzigen Aromen.
Frischer,
jugendlicher und leichtfüßiger Riesling mit herbfruchtiger Nase,
anregend würziger Gaumenaromatik und mineralisch-feinherbem Abschluss.
Tornado
Spätburgunder Weißherbst QbA trocken
2008 *
(A:
12 % vol., S: 8,1 g/l, RZ: 6,3 g/l, Preis: 6,00 €, verkostet im Januar
2010)
Blaßgelb mit einem Touch Rosa. Nase von mittlerer Intensität.
Himbeeren, Sahne und strenge Gewürze dominieren das Bukett. Fester,
cremiger Ansatz. Süßfruchtig-würzige Gaumenaromatik. Kräftiger
Säureakzent. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von feinsalzigen und
strengwürzigen Aromen.
Ungeöhnlicher, blasser Weißherbst mit
Himbeer-Gewürz-Nase, kräftigem Säurerückgrat und
feinsalzig-strengwürzigem Finish.
Bacharacher
Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken
2006 *
(A:
12,5 % vol., S: 7,5 g/l, RZ: 5,1 g/l, Preis: 7,50 €, verkostet im Juni
2007)
Fruchtig-würzige
Nase von mittlerer Intensität. Grüne
Äpfel, darunter reifere, an Bananen erinnende Noten. Strenge
Gewürze (Liebstöckel) im Hintergrund. Herbfrische,
würzige Frucht. Prägnanter, rassiger Säurenerv.
Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzig-mineralischen
Komponenten und ausgeprägten, strengen Gewürznoten.
Kraftvoll-rassiger Riesling mit herbfrischer Frucht und intensiven
Aromen strenger Gewürze.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett
tr.
2006 *-**
(A:
12,5 % vol., S: 7,5 g/l, RZ: 5,9 g/l, Preis: 7,20 €, verkostet im Juni
2007)
Intensive,
ausgeprägt würzig-mineralische
Schiefer-Nase. Etwas reife Äpfel, Noten von Butterblumen.
Dominante Aromen strenger Gewürze und dunkler Schieferton.
Kraftvoll, straff und ausgeprägt würzig am Gaumen. Festes
Säurerückgrat und sehr dezente Restsüße. Langer,
intensiver Nachhall von ausgeprägten Noten strenger Gewürze,
jedoch ohne bittere Anklänge.
Von Aromen strenger Gewürze und Mineralik dominierter, trockener
Schiefer-Riesling mit fester Säure und intensivem, würzigem
Nachhall.
Bacharacher Kloster Fürstental Riesling
Spätlese feinherb 2006 **
(A:
12,0 % vol., S: 7,2 g/l, RZ: 21,7 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im Juni
2007)
Intensives,
komplexes Bukett. Etwas reife Äpfel, dann ausgeprägtes Aroma
von schwarzen Johannisbeeren. Strenge Gewürze und
Schiefer-Mineralik im Hintergrund. Braucht viel Luft zum Öffnen.
Vollmundig, cremig und weich am Gaumen. Feinherbe und gleichzeitig
süßlich-runde Johannisbeer-Frucht. Deutliche
Restsüße, unterstützt von feingliedrigem
Säurenerv. Intensiver Nachhall, geprägt von salzigen Noten
und feinherber Schiefer-Mineralik.
Ausdrucksvolle, cremig-saftige Riesling-Spätlese mit der Frucht
schwarzer Johannisbeeren und ausgeprägter Schiefer-Mineralik.
Oberdiebacher
Fürstenberg Riesling
Spätlese feinherb 2006 **
(A:
13,0 % vol., S: 6,9 g/l, RZ: 14,7 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im Juni
2007)
Tiefe,
süßlich-florale Nase. Erinnerung an
opulent süße Rosenblüten, Honigmelone und zimtartige
Würze. Kraftvoll, cremig und opulent reif-fruchtig am Gaumen.
Feines, sehr gut eingebundenes Säurerückgrat und runde
Süße. Intensiver Nachhall von reifen Fruchtaromen, feinen
salzigen Komponenten und feinherber Würze am Ende.
Reife, kraftvolle, süßlich-florale Spätlese mit feinem
Säurenerv und feinwürzig-mineralischem Nachhhall.
Harmonischer Wein aus 51jährigen Reben.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett
2006 **
(A:
11,5 % vol., S: 9,2 g/l, RZ: 39,1 g/l, Preis: 7,00 €, verkostet im Juni
2007)
Intensive,
komplexe, fruchtig-mineralische Nase. Grüne und heimische
Früchte: Stachelbeeren und Birne. Süße Blüten.
Noten von Schiefer, Erde und strengen Gewürzen. Schlank, rund und
süß-herbfruchtig am Gaumen. Schöne Balance von
Süße und Säure, animiert zum Trinken. Intensiver
Nachhall von fester Mienralik und feinen Aromen strenger Gewürze.
Harmonischer, herbfruchtig-süßlicher Riesling-Kabinett mit
feingliedriger Säure und festem, mineralisch-würzigem Akzent.
Oberdiebacher
Fürstenberg Riesling Spätlese
2006 *-**
(A:
10,5 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 28,3 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im Juni
2007)
Feine
Nase von mittlerer Intensität. Ausgeprägte
Schiefernote, Hauch süßer Blüten sowie an Birne und
Honigmelone erinnernde Frucht. Filigraner, schlanker Auftakt.
Süße, ölige Frucht, akzentuiert von mineralischen
Komponenten und feingliedrigem Säurenerv. Intensiver, langer
Nachhall von feinherben, würzig-mineralischen Noten und dezentem
Süßholz-Finish.
Noch etwas verschlossene Fürstenberg-Spätlese mit
feinfruchtig-schiefriger Nase, feingliedriger Säure und
mineralisch-würzigem Nachhall.
Riesling
QbA trocken 2003 *
(A:
12,5 % vol., S: 6,8 g/l, RZ: 6,7 g/l, Preis: 5,00 €, verkostet im
Februar 2005)
Bukett
von
mittlerer Intensität, geprägt von Apfel-artiger Frucht,
Röstnoten und dezenter Mineralik. Darunter feine Noten strenger
Gewürze. Kompakt und nachhaltig am Gaumen. Kräftige,
mundwässernde Säure. Retronasal wieder herb-grüne
Fruchtnoten. Ausgeprägter Nachhall von fruchtigen Aromen,
mundwässernder Säure und Noten strenger Gewürze.
Nachhaltiger Riesling mit ausgeprägter Apfelfrucht,
prägnanter Säure und feinwürzigem Finish.
Oberweseler
Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2003 *-**
(A:
12,5 % vol., S: 5,6 g/l, RZ: 5,8 g/l, Preis: 9,50 €, verkostet im
Februar 2005)
Etwas
verhalten
im Duft. Frische, grüne Frucht, die an Weinbergspfirsich erinnert.
Etwas Holunder, feine Würznoten im Hintergrund
(Süßholz). Kraftvoller, weicher Auftakt. Am Gaumen von
grüner Frucht und ausgeprägten, Süßholz-artigen
Würznoten geprägt. Wirkt harmonisch, sehr gut ausbalanciert.
Gut eingebundene, angenehme Säure. Intensiver Nachhall von
grünen Fruchtnoten und herb-bitterer, von Süßholz
geprägter Würze.
Kraftvolle Spätlese mit an Weinbergspfirsich erinnernder Frucht
und intensivem, würzigem Nachhall.
Oberdiebacher
Fürstenberg Riesling Spätlese
2003 *-**
(A:
10,0 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 41,6 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im
März 2005)
Komplexes Bukett von mittlerer Intensität. Aromen von
Zitrus und tropischen Früchten (Ananas). Deutlich laktische Noten,
feine Mineralik im Hintergrund. Leichtgewichtig am Gaumen. Schönes
Zusammenspiel von Fruchtaromen, angenehmer Süße und
prägnanter Säure. Intensiver Nachhall von tropischen
Früchten und zitrusartiger, mundwässernder Säure.
Facettenreiche, leichtgewichtige Spätlese, geprägt durch ein
schönes Zusammenspiel von tropischen Fruchtaromen und
zitrusartiger Säure.
Bacharacher
Kloster Fürstental Riesling Kabinett
htr. 2002 **
(A:
10,5 % vol., Preis: 6,40 €, verkostet im März 2005)
Feines,
komplexes
Bukett, dominiert von Aromen reifer, mehliger Äpfel. Dazu
laktische
Noten, Duft von süßen Blüten und Honig. Dezente
Mineralik.
Leichtgewichtig und harmonisch am Gaumen. Dezente, sehr gut
eingebundene
Säure, feine Restsüße. Ausgeprägter Nachhall von
sehr
reifen Fruchtaromen und feinen Noten strenger Gewürze.
Reifer, harmonischer Kabinett, geprägt von der Aromatik mehliger
Äpfel und süßer Blüten sowie feinwürzigem
Nachhall.