Weingut Dr. Randolf Kauer **
                                               
Inhaber: Martina und Randolf Kauer               
Mainzer Straße 21
55422 Bacharach
Tel.: 06743-2272
E-Mail: info@weingut-dr-kauer.de
Internet: http://www.weingut-dr-kauer.de       
Rebfläche: 3,6 Hektar
Produktion: 24.000 Flaschen/Jahr


Das Ökoweingut Dr. Randolf Kauer wurde 1982 gegründet und gehört seit geraumer Zeit zu den Spitzenbetrieben des Mittelrheins. Die Reben wachsen in den Lagen Bacharacher Kloster Fürstental und Wolfshöhle, Oberweseler Oelsberg, Oberdiebacher Fürstenberg und Urbarer Beulsberg. Neben Riesling (90%) wird auch Blauer Spätburgunder (10%) angebaut. Die Erträge werden beim Riesling auf 50 bis 60 hl/ha und beim Spätburgunder auf 40 bis 45 hl/ha begrenzt. Das Weingut ist eines von drei ECOVIN-Mitgliedern am Mittelrhein. Seit 2003 ist Prof. Randolf Kauer Inhaber eines Lehrstuhls für Ökologischen Weinbau an der renommierten FH Geisenheim. Durch Anlage neuer Weinberge in Oberwesel und Bacharach gehört das Weingut zu denjenigen, die sich dem Trend des Rückganges der Rebflächen am Mittelrhein entgegenstellen. In 2007 wurden direkt neben der Burg Stahleck 2000 neue Rebstöcke gesetzt. Das Weingut produziert auch flaschenvergorene Riesling- und Weißherbst-Sekte sowie im Eichenholz gereifte Tresterbrände.
    Der Stil der Kauer'schen Weine ist typisch für den südlichen Mittelrhein. In der Jugend sind sie oft etwas verschlossen, sie verfügen über blumig-mineralische Aromen, einen eher schlanken Körper und eine in der Regel prägnante Säure. Es sind Weine, die erst mit entsprechender Reife zu ganz großer Form auflaufen. Die 2008er Rieslinge waren jahrgangsbedingt sehr frische, schlanke und säurebetonte cool climate Weine. Sie präsentierten in der Nase Zitrusnoten, grüne Früchte und Sahne auf einem soliden Fundament schiefrig-mineralischer und strengwürziger Aromen. Der Jahrgang 2009 markierte einen weiteren Qualitätssprung. Die betont mineralischen Rieslinge dufteten nach Blüten, grünen und Zitrusfrüchten, Schiefer und strengen Gewürzen. 
    Die Aromatik der 2013er Rieslinge wird von Blüten, Zitrusfrüchten (Limetten), Mineralität und Kräutern dominiert. Ihre rassige Gaumenaromatik spielt auf einem salzig-mineralischen Fundament. Besonders gefiel die Kloster Fürstental-Spätlese aus über 45 Jahre alten Reben mit ihrer zitrusfruchtig-schiefermineralischen Nase und dem kräuterwürzigen Finale.
    Kauers mineralische Rieslinge sind nichts für blutige Anfänger, können den fortgeschrittenen Riesling-Fan aber so richtig ins Schwärmen bringen. Die Kabinett-Weine sind elegante, frische und animierende Kraftpakete. Die Spätlesen gewinnen durch ihren Botrytisanteil an Komplexität. Und immer ist die Lagencharakteristik exzellent herausgearbeitet. Mein Fazit: Randolf Kauer steht für Mittelrhein-Ökowein at its best!



Verkostete Weine


Kauer Riesling Qualitätswein trocken 2013 *-**
(A: 11,5 % vol., S: 8,0 g/l, RZ: 6,9 g/l, Preis: 7,50 €, verkostet im Januar 2015)

Zitrusfruchtig-mineralische Nase von mittlerer Intensität. Blüten, Grapefruit, Zitronen, Mineralität (Sandstein, Kalkstein) und feine Kräuter. Filigraner, saftiger Auftakt. Zitrusfruchtige Gaumenaromatik von mittlerer Intensität, unterstützt von erfrischendem Säurenerv. Intensiver Nachhall, geprägt von feinsalzig-mineralischen Aromen.
Filigraner, erfrischender Kauer-Riesling mit zitrusfruchtig-mineralischer Nase, saftiger Gaumenaromatik und feinsalzig-mineralischem Finale.



Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett trocken 2013 **
(A: 11,0 % vol., S: 7,7 g/l, RZ: 6,9 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im Dezember 2014)

Glasklare, intensive, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Limetten, Stachelbeeren, Schiefer, Phenol, Salz und Liebstöckel-Würze. Kraftvoller, würziger Auftakt. Sehr intensive, zitrusfruchtig-mineralische Gaumenaromatik, unterstützt von rassigem Säurenerv. Langer, intensiver Nachhall, geprägt von salzigen, schiefrigen und liebstöckelwürzig-pfeffrigen Aromen.
Transparenter, mineralischer Riesling-Kabinett aus dem Fürstental mit Zitrus-Kräuter-Nase, rassiger Gaumenaromatik und intensivem, schiefrig-liebstöckelwürzigem Finale.



Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken "Alte Reben" 2013 **
(A: 12,0 % vol., S: 7,7 g/l, RZ: 8,8 g/l, Preis: 12,50 €, verkostet im Dezember 2014)

Intensive, reif-zitrusfruchtige und mineralische Nase. Limetten, Orangenschalen, Schiefer und Kräuter (Liebstöckel, Muskat). Kraftvoll-saftiger Auftakt. Sehr intensive, cremige, zitus-herbfruchtige Gaumenaromatik, unterstützt von lebendigem Säurenerv. Intensiver Nachhall, geprägt von feinsalzigen und feinmineralischem Aromen.
Kraftvolle, mineralische Oelsberg-Spätlese mit zitruswürziger Nase, intensiver, herbfruchtiger Gaumenaromatik, lebendigem Säurenerv und feinsalzig-mineralischem Finale.


Mittelrhein Riesling Kabinett 2013 *-**
(A: 10,5 % vol., S: 8,5 g/l, RZ: 35,5 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im Januar 2015)

Intensive, duftige, floralfruchtig-mineralische Nase. Süße Blüten, Honig, reife Äpfel, Sandstein und Kräuter. Leichtgewichtiger Auftakt. Beschwingte, apfelfruchtige Gaumenaromatik von mittlerer Intensität. Anregendes Spiel von frischer Säure und sehr gut abgestimmter Restsüße. Mittellanger Nahchhall, geprägt von salzigen und liebstöckelwürzigem Aromen.
Verspielter Riesling-Kabinett mit floralfruchtig-mineralischer Nase, beschwingtem Säure-Süße-Spiel und salzig-liebstöckelwürzigem Finale.



Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Spätlese "Alte Reben" 2013 **-***
(A: 12,5 % vol., S: 8,5 g/l, RZ: 11,2 g/l, Preis: 14,50 €, verkostet im Januar 2015)

Hellgelb. Intensive, florale, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Holunderblüten,  Limetten, Grapefruit, Granny Smith, nasser Schiefer und Gewürze (Muskat). Kraftvoller, saftig-schmelziger Auftakt. Sehr intensive, gleichzeitig erfrischende und cremige, herbfruchtige Gaumenaromatik, unterstützt von lebendigen Säurerückgrat. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von herbfruchtigen, feinsalzigen und kräuterigen Noten.
Beeindruckende, beinahe trockene Riesling-Spätlese mit zitrusfruchtig-schiefermineralischer Nase, lebendig-schmelziger Gaumenaromatik, frischem Säureakzent und salzig-kräuterwürzigem Finale. Die Intensität mehr als 45 Jahre alter Reben.



Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Kabinett feinherb 2013 **
(A: 11,0 % vol., S: 8,4 g/l, RZ: 15,7 g/l,  verkostet im Dezember 2014)

Feingliedriges, zitrusfruchtig-mineralisches Bukett. Blütenhauch, Zitusnoten, Grapefruit, Sandstein und Kräuter. Saftiger, zitruswürziger Auftakt. Intensive, animierende, zitrusfruchtige und feinwürzige Gaumenaromatik, unterstützt von anregendem Säurenerv und sehr gut abgestimmter Restsüße. Mittellanger Nachhall, geprägt von salzigen und kräuteriger Aromen.
Animierender Riesling-Kabinett mit Zitrus-Kräuter-Nase, intensiver saftiger Gaumenaromatik, anregendem Säure-Süße-Spiel und kräuterwürzig-mineralischem Finale.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken 2013 *
(A: 11,0 % vol., S: 8,5 g/l, RZ: 5,3 g/l, verkostet im Dezember 2014)

Verhaltene, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Limetten, laktische Noten, Schiefer und Kräuter. Säurefrisch-würziger Auftakt. Intensive, zitrusfruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von rassigem Säurerückgrat. Nachhall von mittlerer Intensität, geprägt von feinsalzigen und feinwürzigen Aromen.
Knackiger Wolfshöhle-Riesling mit Zitrus-Kräuter-Nase, intensiver Gaumenaromatik, rassigem Säurenerv und feinsalzig-feinwürzigen Finish.


Spätburgunder Weißherbst Qualitätswein trocken "Tornado" 2013 *-**
(A: 12,0 % vol., S: 8,0 g/l, RZ: 8,5 g/l, verkostet im Dezember 2014)

Helle Lachsfarbe. Intensive, weinige, fruchtig-würzige Nase. Süße Blüten, Orangen, Himbeeren, Bittermandel und Zimtwürze. Schmelzig-würziger Auftakt. Sehr intensive, orangenfruchtig-würzige und cremige  Gaumenaromatik, unterstützt von frischem Säurerückgrat und feiner Würze. Langer Nachhall, geprägt von salzigen und  feinwürzigen Aromen.
Erfrischender Weißherbst mit würziger Himbeer-Orangen-Nase, schmelzig-lebendiger Gaumenaromatik und salzig-feinwürzigem Finale.





Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett trocken 2009 *-**
(A: 11,0 % vol., S: 7,6 g/l, RZ: 3,4 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet im April 2011)

Intensive, herbfruchtig-strengwürzige Nase. Erinnerung an grüne Äpfel, Weinbergspfirsiche, Schiefer, frisch geschnittenes Gras und strenge Gewürze (Liebstöckel und Pfeffer). Kraftvoll-weicher Ansatz. Intensive, saftige, herbfruchtig-strengwürzige Gaumenaromatik, unterstützt von festem Säurenerv. Intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von salzigen und strengwürzig-pfeffrigen Aromen.
Kraftvoller, erfrischender Riesling-Kabinett mit herbfruchtig-strengwürziger Nase, intensiver, saftiger Gaumenaromatik und ausgeprägtem, salzig-strengwürzigem Abschluss.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett feinherb 2009 **
(A: 11,0 % vol., S: 8,5 g/l, RZ: 13,9 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet im März 2011)

Intensive, fruchtig-schiefrige Nase. Dominante Schiefernote, Stachelbeeren, Honig, frisch geschnittenes Gras und strenge Gewürze. Kraftvoll-weicher Ansatz. Sehr intensive, saftige, grünfruchtig-würzige Gaumenaromatik. Kräftiger Säurenerv und dezente Restsüße. Intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von salzigen, schiefermineralischen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller, intensiver Schieferriesling mit Stachelbeer-Schiefer-Nase, saftig-würziger, dezent süßer Gaumenaromatik und mineralisch-strengwürzigem Finish.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken 2009 **
(A: 11,0 % vol., S: 7,8 g/l, RZ: 5,6 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im März 2011)

Intensive, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Grapefruit, süße Blüten, vegetative Note (Kräuter) und ausgeprägte Schiefer-Mineralik. Kraftvoller Ansatz. Intensive, saftige, zitrusfruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von nerviger Säure. Sehr intensiver, langer Nachhall, geprägt von rassiger Säure, Salz und Schiefer mit geradezu pfeffrigem Abschluss.
Ein Kabinett als animierendes Kraftpaket aus zitrusfruchtig-mineralischer Nase, säurebetonter, dichter Gaumenaromatik und mineralisch-pfeffrigem Finish.


Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2009 **-***
(A: 12,5 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 4,6 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im April 2011)

Intensive, fruchtbetonte Nase. Weinbergspfirsiche, Frühlingsblüten, Sandstein und strenge Gewürze. Kraftvoll-cremiger Ansatz. Intensive, dichte, cremige und pfirsichfruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von fester Säure. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzigen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller, dichter Oelsberg-Riesling mit pfirsichfruchtig-floraler Nase, cremiger, intensiver Gaumenaromatik und salzig-strengwürzigem Finish.


Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Spätlese tr. -alte Reben- 2009 **
(A: 12,5 % vol., S: 7,6 g/l, RZ: 6,2 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im März 2011)

Intensive, fruchtig-mineralische Nase. Grüner Apfel, Zitrusmarmelade, Schiefer und strenge Gewürze (schwarzer Pfeffer). Braucht Luft. Kraftvoller, cremiger Auftakt. Sehr intensive, dichte, zitrusfruchtig-würzige Gaumenaromatik mit viel Schmelz und festem Säurerückgrat. Sehr intensiver, sehr langer Nachhall, geprägt von zitrusfruchtigen, salzigen und strengwürzigen Aromen.
Kraftvoller, dichter Fürstenberg-Riesling mit zitrusmineralischer Nase, intensiver Gaumenaromatik und langem, salzig-strengwürzigem Finish.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Spätlese tr. -alte Reben- 2009 **-***
(A: 13,0 % vol., S: 8,1 g/l, RZ: 8,7 g/l, Preis: 14,00 €, verkostet im April 2011)

Hellgelb. Intensive, opulent fruchtige Nase. Mandarinen, Maracujas, Sandstein und strenge Gewürze. Kraftvoll-cremiger Auftakt. Sehr intensive, reiffruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von kräftigem Säurenerv. Gelungene Verbindung aus Saftigkeit, Rasse und viel Schmelz. Sehr intensiver, langer Nachhall, geprägt von sehr salzigen udn strengwürzig-pfeffrigen Aromen.
Kraftvoll-cremige Fürstental-Spätlese mit reifer Mandarinen-Maracuja-Nase, intensiver, schmelziger Gaumenaromatik und salzig-strengwürzigem Finish.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Spätlese feinherb -alte Reben- 2009 **
(A: 12,0 % vol., S: 7,9 g/l, RZ: 15,5 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im April 2011)

Intensive, zitrusfruchtig-würzige Nase. Zitronenmarmelade, Blüten, Schiefer, Rauch, Salz und strenge Gewürze. Schlanker, saftiger Ansatz. Intensive, zitrusmarmeladige und salzig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von rassigem Säurenerv und sehr gut abgestimmter Restsüße. Entwickelt ein anregendes Säure-Süße-Spiel. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von sehr salzigen und strengwürzigen Aromen.
Animierender Schiefer-Riesling mit zitrusmarmeladig-würziger Nase, anregendem Säure-Süße-Spiel und intensiv salzig-strengwürzigem Untergrund.


Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Spätlese 2009 **
(A: 10,0 % vol., S: 8,4 g/l, RZ: 49,6 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im April 2011)

Intensive, komplexe, florale, zitrusfruchtig-mineralische Nase. Hauch von Bananen, reife Zitrusfrüchte, Schiefer, süße Blüten und Kräuter. Filigraner, anregender Auftakt. Intensive, verspielte, weiche, reif-zitrusfruchtige und würzige Gaumenaromatik. Belebendes Spiel von fester, animierender Säure und großartig abgestimmter Restsüße. Intensiver Nachhall, geprägt von festen mineralischen, salzigen und feinwürzigen Aromen.
Verspielter Fürstenberg-Riesling mit komplexer, mineralischer Nase, saftiger Gaumenaromatik, anregendem Säure-Süße-Spiel und salzig-mineralischem Abschluss.




Kauer-Riesling QbA trocken 2008 *-**
(A: 10,5 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 7,3 g/l, Preis: 6,70 €, verkostet im Januar 2010)

Intensive, floralfruchtig-würzige Nase. Honig, Zitrusfrüchte, Sahne, Schiefer und strenge Gewürze. Leichtgewichtig-kerniger Auftakt. Intensive, knackfrische und würzige Zitrusfrucht. Rassiger, aber gut eingebundener Säurenerv. Sehr intensiver, langer Nachhall, geprägt von salziger Mineralität, strengen Gewürzen und feinherbem Abschluss.
Kühler, erfrischender, transparenter Riesling mit Zitrus-Gewürz-Nase und rassiger Frucht auf einem mineralisch-strengwürzigen Fundament. Eine rassige, animierende Frischzellenkur, volllgepackt mit intensiver Aromatik.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken 2008 **
(A: 12,0 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 4,5 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im Februar 2010)

Intensives, komplexes und floral-fruchtiges Bukett. Assoziationen an Zitronenmarmelade, Weinbergspfirsich, strenge Blüten (Flieder), Sahne, Sandstein und strenge Gewürze. Süßlich-fester Ansatz. Cremige, zitrusmarmeladige Gaumenaromatik, unterstützt von feinem Säurerückgrat. Intensiver, langer feinsalzig-mineralischer Nachhall mit herbwürzigem Abschluss.
Harmonischer, komplexer, cremiger Wolfshöhle-Riesling mit zitrusmarmeladig-mineralischer Nase, saftiger Gaumenaromatik und feinmineralischem Abschluss. Vielleicht der zugänglichste Riesling aus der 2008er Kollektion.


Oberweseler Oelsberg Riesling Kabinett trocken 2008 *-**
(A: 11,0 % vol., S: 7,8 g/l, RZ: 5,6 g/l, Preis: 9,00 €, verkostet im Januar 2010)

Intensive, facettenreiche Nase. Zitrusfrüchte, Sahne, Sandstein, Schiefer und strenge Gewürze. Fester, schlanker Auftakt. Würzige, knackige Zitrusfrucht, unterstützt von rassigem Säurenerv. Langer, intensiver Nachhall, geprägt von würzigen und zitrusfruchtigen Noten mit feinherbem Zitrusschalen-Finish.
Knackfrischer, vielschichtiger Riesling mit Zitrus-Schiefer-Nase, würzig-rassiger Gaumenaromatik und feinherbem Finish.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Spätlese tr. 2008 **
(A: 12,0 % vol., S: 8,3 g/l, RZ: 4,6 g/l, Preis: 10,50 €, verkostet im Februar 2010)

Intensive, komplexe, würzig-mineralische Nase. Zitrusfrüchte (Orangen), Rosinen, Sahne, Schiefer und strenge Gewürze. Braucht Zeit zum Öffnen. Kraftvoller, intensiver Auftakt. Ausgeprägt mineralisch-würzige, saftige, cremige und zitrusfruchtige Gaumenaromatik, unterstützt von lebendigem Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von kraftvoller Mineralik, Dörrobstnoten und strengwürzig-pfeffrigem Abschluss.
Mineralisch vollgepackter Fürstental-Riesling mit zitrusfruchtig-würziger Gaumenaromatik, lebendigem Säurenerv und strengwürzigem Abschluss.


Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2008 **
(A: 12,0 % vol., S: 7,7 g/l, RZ: 5,2 g/l, Preis: 11,00 €, verkostet im Januar 2010)

Intensive, sahnig-würzige Nase. Erinnerung an Weinbergspfirsich, Sahne, Schiefer und Gewürze. Kraftvoll-würziger Auftakt. Intensive, herbfruchtig-strengwürzige Gaumenaromatik. Kraftvoller, rassiger Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzig-mineralischen und strengwürzigen, am Ende pfeffrigen Aromen.
Fordernder, kraftvoller, nerviger Riesling mit Pfirsich-Gewürz-Nase, rassigem Säurerückgrat und mineralisch-strengwürzig-pfeffrigem Abschluss.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett trocken 2008 **
(A: 11,0 % vol., S: 7,9 g/l, RZ: 7,1 g/l, Preis: 8,00 €, verkostet im Januar 2010)

Glasklares, intensives, komplexes, zitrusfruchtig-würziges Bukett. Weckt vielfältige Assoziationen: Limetten, Stachelbeeren, Holunderblüten, Sahne, Schiefer und strenge Gewürze. Frischer, jugendlich-kerniger Auftakt. Saftige, zitrusfruchtige und würzige Gaumenaromatik. Anregend rassiger Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von sehr salzigen und mineralisch-strengwürzigen Aromen.
Glasklarer, prägnanter, herbfrischer Riesling mit würziger Zitrus-Nase, rassigem Säurenerv und ausgeprägt salzigem Abschluss. Eine wahre Frischzellen-Kur, die zugleich die nördliche Kühle des Anbaugebietes perfekt verkörpert. 


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett halbtr. 2008 *-**
(A: 10,5 % vol., S: 8,2 g/l, RZ: 15,9 g/l, Preis: 7,80 €, verkostet im Januar 2010)

Intensive, frische, herbfruchtig-würzige Nase. Erinnerung an grüne Äpfel, Weinbergpfirsich, Holunderblüten, Sandstein und strenge Gewürze. Schlanker, frischer Ansatz. Herbfruchtig-würzige Gaumenaromatik, unterstützt von anregendem Säurenerv und dezenter Restsüße. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von mineralischen und feinwürzigen Aromen.
Frischer, jugendlicher und leichtfüßiger Riesling mit herbfruchtiger Nase, anregend würziger Gaumenaromatik und mineralisch-feinherbem Abschluss.


Tornado Spätburgunder Weißherbst QbA trocken 2008 *
(A: 12 % vol., S: 8,1 g/l, RZ: 6,3 g/l, Preis: 6,00 €, verkostet im Januar 2010)

Blaßgelb mit einem Touch Rosa. Nase von mittlerer Intensität. Himbeeren, Sahne und strenge Gewürze dominieren das Bukett. Fester, cremiger Ansatz. Süßfruchtig-würzige Gaumenaromatik. Kräftiger Säureakzent. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von feinsalzigen und strengwürzigen Aromen.
Ungewöhnlicher, blasser Weißherbst mit Himbeer-Gewürz-Nase, kräftigem Säurerückgrat und feinsalzig-strengwürzigem Finish.



Bacharacher Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken 2006 *
(A: 12,5 % vol., S: 7,5 g/l, RZ: 5,1 g/l, Preis: 7,50 €, verkostet im Juni 2007)

Fruchtig-würzige Nase von mittlerer Intensität. Grüne Äpfel, darunter reifere, an Bananen erinnende Noten. Strenge Gewürze (Liebstöckel) im Hintergrund. Herbfrische, würzige Frucht. Prägnanter, rassiger Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von salzig-mineralischen Komponenten und ausgeprägten, strengen Gewürznoten.
Kraftvoll-rassiger Riesling mit herbfrischer Frucht und intensiven Aromen strenger Gewürze.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett tr. 2006 *-**
(A: 12,5 % vol., S: 7,5 g/l, RZ: 5,9 g/l, Preis: 7,20 €, verkostet im Juni 2007)

Intensive, ausgeprägt würzig-mineralische Schiefer-Nase. Etwas reife Äpfel, Noten von Butterblumen. Dominante Aromen strenger Gewürze und dunkler Schieferton. Kraftvoll, straff und ausgeprägt würzig am Gaumen. Festes Säurerückgrat und sehr dezente Restsüße. Langer, intensiver Nachhall von ausgeprägten Noten strenger Gewürze, jedoch ohne bittere Anklänge.
Von Aromen strenger Gewürze und Mineralik dominierter, trockener Schiefer-Riesling mit fester Säure und intensivem, würzigem Nachhall.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Spätlese feinherb 2006 **
(A: 12,0 % vol., S: 7,2 g/l, RZ: 21,7 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im Juni 2007)

Intensives, komplexes Bukett. Etwas reife Äpfel, dann ausgeprägtes Aroma von schwarzen Johannisbeeren. Strenge Gewürze und Schiefer-Mineralik im Hintergrund. Braucht viel Luft zum Öffnen. Vollmundig, cremig und weich am Gaumen. Feinherbe und gleichzeitig süßlich-runde Johannisbeer-Frucht. Deutliche Restsüße, unterstützt von feingliedrigem Säurenerv. Intensiver Nachhall, geprägt von salzigen Noten und feinherber Schiefer-Mineralik.
Ausdrucksvolle, cremig-saftige Riesling-Spätlese mit der Frucht schwarzer Johannisbeeren und ausgeprägter Schiefer-Mineralik.


Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Spätlese feinherb 2006 **
(A: 13,0 % vol., S: 6,9 g/l, RZ: 14,7 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im Juni 2007)

Tiefe, süßlich-florale Nase. Erinnerung an opulent süße Rosenblüten, Honigmelone und zimtartige Würze. Kraftvoll, cremig und opulent reif-fruchtig am Gaumen. Feines, sehr gut eingebundenes Säurerückgrat und runde Süße. Intensiver Nachhall von reifen Fruchtaromen, feinen salzigen Komponenten und feinherber Würze am Ende.
Reife, kraftvolle, süßlich-florale Spätlese mit feinem Säurenerv und feinwürzig-mineralischem Nachhhall. Harmonischer Wein aus 51jährigen Reben.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett 2006 **
(A: 11,5 % vol., S: 9,2 g/l, RZ: 39,1 g/l, Preis: 7,00 €, verkostet im Juni 2007)

Intensive, komplexe, fruchtig-mineralische Nase. Grüne und heimische Früchte: Stachelbeeren und Birne. Süße Blüten. Noten von Schiefer, Erde und strengen Gewürzen. Schlank, rund und süß-herbfruchtig am Gaumen. Schöne Balance von Süße und Säure, animiert zum Trinken. Intensiver Nachhall von fester Mienralik und feinen Aromen strenger Gewürze.
Harmonischer, herbfruchtig-süßlicher Riesling-Kabinett mit feingliedriger Säure und festem, mineralisch-würzigem Akzent.


Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Spätlese 2006 *-**
(A: 10,5 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 28,3 g/l, Preis: 8,50 €, verkostet im Juni 2007)

Feine Nase von mittlerer Intensität. Ausgeprägte Schiefernote, Hauch süßer Blüten sowie an Birne und Honigmelone erinnernde Frucht. Filigraner, schlanker Auftakt. Süße, ölige Frucht, akzentuiert von mineralischen Komponenten und feingliedrigem Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall von feinherben, würzig-mineralischen Noten und dezentem Süßholz-Finish.
Noch etwas verschlossene Fürstenberg-Spätlese mit feinfruchtig-schiefriger Nase, feingliedriger Säure und mineralisch-würzigem Nachhall.


Riesling QbA trocken 2003 *
(A: 12,5 % vol., S: 6,8 g/l, RZ: 6,7 g/l, Preis: 5,00 €, verkostet im Februar 2005)

Bukett von mittlerer Intensität, geprägt von Apfel-artiger Frucht, Röstnoten und dezenter Mineralik. Darunter feine Noten strenger Gewürze. Kompakt und nachhaltig am Gaumen. Kräftige, mundwässernde Säure. Retronasal wieder herb-grüne Fruchtnoten. Ausgeprägter Nachhall von fruchtigen Aromen, mundwässernder Säure und Noten strenger Gewürze.
Nachhaltiger Riesling mit ausgeprägter Apfelfrucht, prägnanter Säure und feinwürzigem Finish.


Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2003 *-**
(A: 12,5 % vol., S: 5,6 g/l, RZ: 5,8 g/l, Preis: 9,50 €, verkostet im Februar 2005)

Etwas verhalten im Duft. Frische, grüne Frucht, die an Weinbergspfirsich erinnert. Etwas Holunder, feine Würznoten im Hintergrund (Süßholz). Kraftvoller, weicher Auftakt. Am Gaumen von grüner Frucht und ausgeprägten, Süßholz-artigen Würznoten geprägt. Wirkt harmonisch, sehr gut ausbalanciert. Gut eingebundene, angenehme Säure. Intensiver Nachhall von grünen Fruchtnoten und herb-bitterer, von Süßholz geprägter Würze.
Kraftvolle Spätlese mit an Weinbergspfirsich erinnernder Frucht und intensivem, würzigem Nachhall.


Oberdiebacher Fürstenberg Riesling Spätlese 2003 *-**
(A: 10,0 % vol., S: 7,4 g/l, RZ: 41,6 g/l, Preis: 9,80 €, verkostet im März 2005)

Komplexes Bukett von mittlerer Intensität. Aromen von Zitrus und tropischen Früchten (Ananas). Deutlich laktische Noten, feine Mineralik im Hintergrund. Leichtgewichtig am Gaumen. Schönes Zusammenspiel von Fruchtaromen, angenehmer Süße und prägnanter Säure. Intensiver Nachhall von tropischen Früchten und zitrusartiger, mundwässernder Säure.
Facettenreiche, leichtgewichtige Spätlese, geprägt durch ein schönes Zusammenspiel von tropischen Fruchtaromen und zitrusartiger Säure.


Bacharacher Kloster Fürstental Riesling Kabinett htr. 2002 **
(A: 10,5 % vol., Preis: 6,40 €, verkostet im März 2005)

Feines, komplexes Bukett, dominiert von Aromen reifer, mehliger Äpfel. Dazu laktische Noten, Duft von süßen Blüten und Honig. Dezente Mineralik. Leichtgewichtig und harmonisch am Gaumen. Dezente, sehr gut eingebundene Säure, feine Restsüße. Ausgeprägter Nachhall von sehr reifen Fruchtaromen und feinen Noten strenger Gewürze.
Reifer, harmonischer Kabinett, geprägt von der Aromatik mehliger Äpfel und süßer Blüten sowie feinwürzigem Nachhall.
                        
 


 

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