Stadtweingut Bad Hönningen *
Inhaber:
Stadtweingut Bad Hönningen GmbH
Hauptstraße
159-163a
53557
Bad
Hönningen Tel.: 02635-95000
E-Mail:
info@bad-hoenninger.de
Internet:
http://www.bad-hoenninger.de
Rebfläche: 8,3 Hektar
Produktion: 80.000 Flaschen/Jahr
Das
Stadtweingut Bad Hönningen hat eine gerade in den letzten Jahren
sehr bewegte Geschichte hinter sich. Das

Weingut wurde 1933 gegründet und 40 Jahre lang von der Stadt
geführt. Im Jahre 1978 übernahmen Ruth und Bernhard Schneider
den Betrieb und führten ihn bis 2004 als Familien- und Stadtweingut.
2005
übernahm die Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH den Betrieb, als
Kellermeisterin fungiert seit 2007 Ingrid Steiner. Sie war zurvor
als Kellermeisterin und Betriebsleiterin bei der
Ahr-Winzergenossenschaft Walporzheim in Waldorf tätig. Die Weine werden
heute nicht
mehr im historischen Gebäude des Stadtweingutes erzeugt, sondern
in einer großzügigen, modernen, ebenerdigen Halle. Hier
erfolgen Weinbereitung, Lagerung und Verkauf. Kunden des Stadtweingutes
sind vor allem Gastronomie und Großhandel. Alle Weine des Hauses
stammen aus einer Lage: dem malerischen Hönninger Schloßberg
rund um
das neogotische Schloß Arenfels. Hier wachsen 12 verschiedene
Rebsorten, davon
rund 40% Rotwein. Eine echte Rarität am Mittelrhein ist der
Schwarzriesling, der vom Stadtweingut sowohl als
Rotwein als auch als Rosé ausgebaut wird. Seit kurzem gibt es in diesem
Weinberg einen
großartigen Service für den Besucher: Alle Parzellen sind durch
informative
Schilder gekennzeichnet, die Rebsorte, Pflanzjahr, Boden, Hangneigung
und
Ausrichtung zur Sonne mitteilen. Ergänzend gibt es grundsätzliche
Informationen
zur Rebsorte. Am gesamten Mittelrhein habe ich eine so vollständige und
akribische Beschriftung des gesamten Weinberges noch nicht gefunden.
Die
Weißweine
werden unter Einsatz von Reinzuchthefen im
Edelstahltank unter Kühlung auf 10-12°C vergoren. Die Rotweine
werden in klassischer Maischegärung erzeugt, beim Ausbau kommen
sowohl das traditionelle Holzfaß als auch das amerikanische
Barrique-Faß zum Einsatz. Die
2007er Kollektion des neuen Stadtweingutes präsentierte klar
strukturierte Weine mit Ecken und Kanten. Knackfrische Rieslinge, ein
cremiger Blanc de Noir und ein reiffruchtiger Schwarzriesling
bildeten ein prägnantes Sortiment ohne Ausfälle. Die 2008er Rieslinge
riechen nach Blüten, grünen und exotischen Früchten sowie strengen
Gewürzen. Im Untergrund durchzieht sie eine sehr animierende, salzige
Mineralität. Sehr empfehlenswert sind auch der kernige,
erfrischende 2009er Rivaner sowie der lebendige, pikant würzige 2009er
Schwarzriesling Rosé.
Verkostete Weine
Hönninger
Schlossberg Rivaner QbA trocken 2009 * (A: 12,5
% vol., Preis: 4,50 €, verkostet im März 2010)
Intensive,
kernige, frische, grüne Nase. Erinnerung an schwarze Johannisbeeren,
Orangenschalen, Pfirsiche, Sandstein und strenge Gewürze. Kraftvoll-weicher
Auftakt. Intensive, feinherbe Gaumenfrucht, die an schwarze Johannisbeeren
erinnert, unterstützt von lebendiger Säure. Intensiver, langer Nachhall,
geprägt von strengwürzigen Noten mit pfeffrigem Abschluss.
Kerniger,
erfrischender Rivaner mit sortentypischer Frucht schwarzer Johannisbeeren,
herbwürziger Gaumenaromatik, lebendiger Säure und strengwürzig-pfeffrigem
Finish.
Hönninger
Schlossberg Schwarzriesling Rosé QbA trocken 2009 *
(A: 12,5
% vol., Preis: 5,90 €, verkostet im März 2010)
Lachsfarben
mit orangenen Reflexen. Ansprechende, intensive, süßfruchtige Nase. Erinnerung
an Erdbeeren, Pfirsich, reife Äpfel, Sahne und leicht pfeffrige Gewürznoten. Frischer, weicher
Auftakt. Schlanke, lebendige, cremige, feinwürzige und reiffruchtige
Gaumenaromatik. Feiner, animierender Säurenerv. Langer, intensiver Nachhall,
geprägt von feinherben Aromen mit pikant würzigem Abschluss.
Erfrischender, lebendiger Sommer- und Terrassenwein mit
fruchtig-würziger Nase, reiffruchtig-verspielter Gaumenaromatik und pikant
würzigem Abschluss.
Hönninger
Schlossberg Regent QbA trocken 2008 *(A: 13 %,
im Barrique-Fass gereift, verkostet im März 2010)
Dunkles,
dichtes Kirschrot, bis zum Rand durchgezeichnet. Intensive, süßfruchtige Nase.
Erinnerung an Maraschino-Kirschen, Vanille, Nüsse, leichter Holztouch und
strenge Gewürze. Süßer, weicher Ansatz. Samtige, kirschfruchtige
Gaumenaromatik. Wirkt trotz des Alkohols geradezu leichtgewichtig.
Zurückhaltender, sehr gut eingebundener Gerbstoff. Nachhall von mittlerer
Intensität, geprägt von reiffruchtigen Aromen und feinwürzigem Gerbstoff.
Leichtgewichtig
wirkender, samtiger Regent mit ausgeprägter Kirschfrucht, weicher
Gaumenaromatik und feinherbem Tannin. Das Barrique-Fass wurde sehr gekonnt
eingesetzt.
Hönninger
Schlossberg Steillagen-Riesling QbA halbtrocken 2008
*-**(A: 12 %,
Preis: 5,10 €, verkostet im April 2010)
Verhaltene
Nase von mittlerer Intensität, die Zeit zur vollen Entfaltung braucht.
Erinnerung an Holunderblüten, Stachelbeeren, Zitrusmarmelade, grüne Äpfel und
Gewürze. Frischer, leichter Ansatz. Saftige, herbfruchtige und lebendige
Gaumenaromatik, unterstützt von erfrischendem Säurenerv. Intensiver Nachhall,
geprägt von herbfruchtigen sowie intensiv salzigen Aromen mit mineralischem und
feinwürzigem Abschluss.
Leichtgewichtiger,
erfrischender und mineralischer Riesling mit herbfruchtiger Nase und saftiger
Gaumenaromatik auf einem intensiv salzigen Untergrund mit
mineralisch-feinwürzigem Abschluss.
Hönninger
Schlossberg Riesling Hochgewächs QbA trocken 2008
*-**(A: 13 %
vol., Preis: 5,30 €, verkostet im April 2010)
Sehr
helles, strahlendes Gelb. Leichtes Mousseux. Intensives, süßfruchtiges,
würziges Bukett. Erinnerung an exotische Früchte (Banane), Zitrusmarmelade,
Sahne, Salz und strenge Gewürze. Voller, weicher Auftakt. Intensive,
kraftvoll-cremige und zitrusmarmeladige Gaumenaromatik. Kräftiger, sehr gut
eingebundener Säurenerv, der den Alkohol sehr gut auffängt. Intensiver, sehr
langer Nachhall, geprägt von stark salzigen und festen mineralischen Aromen.
Kraftvoller,
cremiger und sehr mineralischer Riesling mit reiffruchtiger Nase, opulenter
Gaumenaromatik sowie deutlich salzigen Aromen mit sehr intensiv
salzig-mineralischem Abschluss.
Hönninger
Schlossberg Riesling Alte Reben QbA trocken 2008
*-**(A: 12,5 %
vol., Preis: 5,30 €, verkostet im April 2010)
Helles,
strahlendes Gelb. Leichtes Mousseux,. Etwas verschlossene Nase, die
Zeit zur vollen Entfaltung braucht. Erinnerung an Holunderblüten,
Rosenblüten, herbe Äpfel, exotische Früchte, Rosinen, Sandstein und
strenge Gewürze (Liebstöckel-Note). Fester, schlanker Ansatz. Saftige,
cremige und süßfruchtige Gaumenaromatik. Lebendiger Säurenerv.
Intensiver, langer Nachhall, geprägt von deutlich salzig-mineralischen
und strengwürzigen Aromen, die lange im Mund bleiben.
Saftiger,
erfrischender Riesling mit etwas verschlossener, komplexer,
floralfruchtig-würziger Nase, süßfruchtiger Gaumenaromatik, salziger
Mineralik und strengwürzigem Abschluss.
Hönninger
Schlossberg Steillagen-Riesling QbA halbtr. 2007 * (A:
12,5% vol., Preis: 4,90 €, verkostet im Mai 2008)
Frischfruchtige,
intensive Nase. Erinnerung an herbfruchtige Äpfel,
Frühlingsblüten und strenge Gewürze (Muskatnuß).
Schiefer-Mineralik. Herbe Apfelfrucht, unterstützt von rassigem
Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von festen
mineralischen und ausgeprägt strengwürzigen Noten.
Klar strukturierter, knackfrisch-apfelfruchtiger Riesling mit rassiger
Gaumenaromatik und mineralisch-pfeffrigem Nachhall.
Hönninger Schlossberg Riesling
Hochgewächs QbA feinherb 2007 * (A:
12,5% vol., Preis: 5,30 €, verkostet im Mai 2008)
Intensive,
herbfruchtig-würzige Nase. Erinnerung an Stachelbeeren, grüne
Äpfel und strenge Gewürze. Schiefernote.
Herbfrisch-würzige Frucht, unterstützt von ausgeprägtem,
rassigem Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von
fester Säure und mineralisch-strengwürzigem Abschluß.
Knackfrisch-würziger Riesling mit Stachelbeerfrucht, Schiefernote,
rassiger Säure und pfeffrigem Abschluß. Ein prägnantes
Statement vom Schlossberg.
Hönninger
Schlossberg Rivaner QbA trocken 2007
(A:
12,5% vol., Preis: 4,30 € (1ltr.), verkostet im Mai 2008)
Herbfrische
Nase von mittlerer Intensität. Stachelbeeren, Hefe und
Muskatnuß. Kohlensäure. Kraftvoller, herbwürziger
Auftakt. Intensive, junge Frucht, unterstützt von rassigem
Säurenerv. Intensiver Nachhall von herbfruchtigen und
strengwürzigen Aromen.
Jugendlicher, herbfruchtiger Müller-Thurgau mit rassiger Gaumenaromatik
und herbwürzigem Abschluß.
Hönninger Schlossberg Portugieser
Weißherbst QbA tr. 2007 *
(A:
12% vol., Preis: 4,80 €, verkostet im Mai 2008)
Dunkel
lachsfarben. Ansprechende, furchtbetonte Nase von mittlerer
Intensität. Erinnerung an rote Früchte (Erdbeeren, rote
Johannisbeeren), süße Blüten und strenge Gewürze.
Frisch, saftig, mit würziger Frucht am Gaumen. Intensiver Nachhall
von fruchtigen und würzigen Aromen mit pfeffrigem Abschluß.
Sauberer, fruchtbetonter Terrassenwein mit saftig-frischer
Gaumenaromatik und pfeffrigem Finish.
Hönninger Schlossberg Pinot
Meunier Blanc de Noir
QbA trocken 2006
*
(A:
13% vol., Preis: 5,80 €, verkostet im Mai 2008)
Rotgold mit lachsfarbenen Reflexen. Intensive,
sattfruchtige Nase.
Erinnerung an Sauerkirschen, Sahne, Frühlingsblüten und
strenge Gewürze. Weicher, cremiger Auftakt. Vollmundig, mit
sahniger Frucht und festem Säurerückgrat. Intensiver, langer
Nachhall von feinherb-pfeffriger, am Ende fast bitterer Würze.
Cremiger Trendwein aus der Müllerrebe mit fruchtig-sahniger Nase,
dichter Gaumenaromatik und feinherb-pfeffrigem Abschluß.
Hönninger Schlossberg Regent
QbA trocken 2007
*-**
(A:
12,5% vol., Preis: 5,00 €, verkostet im Juli 2008)
Dunkelrot
mit violetten Reflexen. Bis zum Rand durchgezeichnet. Zunächst
verhaltene Nase, die sich langsam zu großer Intensität
öffnet. Erinnerung an Pflaumen, Rumtopffrüchte, Zedernholz
und strenge Gewürze. Kraftvoller Auftakt, fester Körper. Am
Gaumen rauchige Frucht mit festem Tanningerüst. Langer, intensiver
Nachhall, geprägt von jugendlich-festem Gerbstoff und üppigen
Fruchtnoten.
Kraftvoller Regent mit pflaumig-holziger Nase und jugendlichem
Gerbstoff. Moderner, kantiger Rotwein vom Mittelrhein.
Hönninger Schlossberg Schwarzriesling QbA
tr. 2007
*-**
(A:
12,5% vol., verkostet im Juli 2008)
Mitteldichtes
Rubinrot mit orangen Reflexen. Intensive, beerenfruchtig-rauchige Nase.
Reife Brombeeren, Orangen, erdige Noten, Rauch und süße
Gewürze (Gewürznelke). Schlanker, weicher Ansatz. Saftige
Beerenfrucht, unterstützt von fester Säure und feinherbem
Tannin. Intensiver Nachhall, geprägt von jungem, feinherbem
Gerbstoff.
Gelungener Exot vom Mittelrhein mit üppig reifer Brombeerfrucht und
jugendlich-feinherbem Gerbstoff.
Hönninger
Schlossberg Schwarzriesling QbA tr. 2004 *
(A:
13,5% vol., verkostet im Mai 2008)
Durchsichtiges
Rubinrot mit orangefarbenen Reflexen. Intensive Nase mit
ausgeprägt fruchtigen, rauchigen und würzigen Aromen.
Süßkirschen, strenge Gewürze und Kaminrauch. Weiche,
kraftvolle Gaumenaromatik. Fleischige, würzige Kirschfrucht,
kräftiger Gerbstoff. Intensiver, langer Nachhall von
strengwürzigen Aromen und etwas ruppigem Gerbstoff.
Prägnanter Schwarzriesling mit rauchig-kirschfruchtiger Nase und
kräftigem Gerbstoff. Ein Rotwein mit Ecken und Kanten.
Riesling
Classic
QbA 2004
(A:
11,5% vol., Preis: 4,90 €, verkostet im März 2006)
Intensives, von Gäraromatik geprägtes Bukett.
Aromen von Eisbonbons,
Apfelkompott und feine Noten strenger Gewürze. Weich und kraftvoll
am Gaumen. Dezente, apfelartige Frucht, kräftige Gewürznoten
und zurückhaltende Säure. Intensiver, fast bitterer Nachhall
von Aromen strenger Gewürze, die an Liebstöckel erinnern.
Voluminöser Classic mit frischer Gäraromatik und intensiver,
am Ende fast bitterer Würze.
Hönninger
Schloßberg Riesling Spätlese
2004 *-** (A:
9,5% vol., Preis: 6,20 €, verkostet im April 2006)
Intensives, ausgereiftes Bukett mit Noten reifer
Äpfel, Dörrobstaromen und feiner Zimtwürze. Leicht, aber
viskos am Gaumen. Feine Säure
und gut abgestimmte Restsüße. Mittlerer Nachhall,
geprägt
von intensiven Fruchtnoten und ganz feiner Zimtwürze am Ende.
Erstaunlich gereifte, spontanvergorene Spätlese mit opulenter
Frucht reifer Äpfel.
Hönninger
Schloßberg Riesling Auslese feinherb 2004 * (A:
12% vol.,
Preis: 6,90 €, verkostet im April 2006)
Sehr verhaltene Nase mit an Mango und Maracuja
erinnernder
Frucht und feinen Gewürznoten im Hintergrund. Voll und geschmeidig
am Gaumen. Opulente Frucht, zurückhaltende Säure und feine
Restsüße. Mittlerer Nachhall von fruchtigen Noten und feiner
Zimtwürze am Ende.
Etwas verschlossene Auslese mit Aromen tropischer Früchte,
dezenter Säure, feiner Restsüße und Zimt-artiger
Würze.
Hönninger
Schloßberg Riesling Spätlese trocken 2003
(A:
14,0% vol., Preis: 5,70 €, verkostet im April 2006)
Süßlich-reifes Bukett
von mittlerer
Intensität mit Noten von Petrol, Ananas und Orangenkonfitüre.
Intensiv, mundfüllend und nachhaltig am Gaumen. Alkoholisch, mit
dezenter Säure im Hintergrund. Intensiver, erst
süßlich-fruchtiger, dann feinherb-bitterer Nachhall
(Süßholz).
Alkoholische, voluminöse Spätlese mit Noten von Petrol,
tropischen und gekochten Früchten und feinherb-bitterem Nachhall.
Hönninger Schloßberg
Spätburgunder S, QbA 2003 *-**
(A:
13,5% vol., Preis: 7,50 €, verkostet im März 2006)
Ansprechendes, dichtes Burgunder-Rot, bis zum Rand
durchgezeichnet. Zunächst verhaltene Nase, die sich langsam
öffnet. Brombeerfrucht, darunter rauchiges Kaminholz und Schiefer.
Intensiv, süßlich-weich und zugleich kantig am Gaumen.
Jugendliche, verschlossene Frucht
und etwas ruppiger Gerbstoff. Mittlerer Nachhall von Beerenfrucht
und feinherbem, gerbigem Tannin.
Noch etwas verschlossener, intensiv Brombeer-fruchtiger
Spätburgunder mit Kaminholzduft und rauhem Tannin. Besitzt
Potential.
Historische Verkostungsnotizen
(aus:
S. Andres, Die grossen Weine Deutschlands, Ullstein-Verlag, Frankfurt,
1960): Hönninger
Schloßberg Spätburgunder
1949
(verkostet
im Januar 1960 durch Stefan Andres)
"Dieser Wein ist auf
Schieferböden und Quarzit
gewachsen. Er hatte hundertneun Grad Öchsle und 7,4 pro mille
Säure. Das Jahr war heiß - und so entstand dieser rassige,
große Rotwein, der dem Mittelrhein Ehre macht."
Hönninger
Schloßberg Spätburgunder-Auslese 1953
(verkostet
im Januar 1960 durch Stefan Andres)
"Mit hundertfünfzehn
Grad Öchsle und acht pro
mille Säure hatte dieser Wein einen glänzenden Ausgangspunkt
zu seiner Entwicklung. Der 1953er ist in der Farbe dunkler als der
1949er. Außerdem ist er fruchtiger als sein großer
Vorgänger. Der Jahrgang hat sich in dieser Kreszenz typisch
ausgeprägt; er ist füllig, kräftig, die Rassigkeit des
Quarzitbodens mildert die Schwere des Körpers."