Weingut Mohr & Söhne *
Inhaber:
Georg Mohr
Krautsgasse 16
56599 Leutesdorf
Tel.:
02631-72111
E-Mail: info@1640mohr.de
Internet: http://www.1640mohr.de
Rebfläche: 7 Hektar
Produktion: 70.000 Flaschen/Jahr
Das
Weingut Mohr & Söhne wird von den Brüdern Georg und
Martin Mohr geführt, wobei Georg Mohr als Kellermeister fungiert.
Das
Weingut besitzt die größte Rebfläche der Leutesdorfer
Betriebe und kann seine Tradition über
15 Generationen bis in das Jahr 1640 zurückverfolgen. Neben
dem alten Weingut in der Krautsgasse können die Weine
außerdem in einer Hochwasser-geschützten Vinothek in der
Hauptraße 12 erworben werden. Das Weingut bietet auch Sekt,
Edeldestillate
und Liköre. Die Temperatur-kontrollierte Vergärung der Weine
erfolgt ausschließlich in Stahl- und Kunststofftanks. Auf den
Faßausbau wird - abgesehen von einigen Barriques, in denen
Spätburgunder reift - vollkommen verzichtet. Hochinteressant ist
die Besichtigung des
historischen Weinkellers im alten Weingut, auch wenn die hier lagernden
Fässer ausschließlich mit Wasser gefüllt sind. Hervorgehoben werden muß
der Gewürztraminer, der vom
Weingut Mohr & Söhne angebaut wird. Diese historisch im
Mischsatz mit Riesling angebaute Rebsorte ist heutzutage am Mittelrhein
eine
echte Rarität. Die Cuvée aus Traminer und Riesling greift die
Tradition dieses einst sehr geschätzten Mischsatzes auf und
verbindet die Duftigkeit des Traminers mit dem Rückgrat des
Rieslings. Wie sehr man hier im Trend liegt zeigt die Tatsache, dass
das australische Rosemount Estate die gleiche Rebsortenkombination
anbietet. Der generelle Stil des Hauses sind Weine mit sauberem,
duftigem Bukett, schlankem Körper und prägnanter Säure.
Mancher Riesling erinnert dabei fast eher an Bacharach, als an den
nördlichen Mittelrhein. Wer also Weine mit prägnanter Nase,
spritziger, manchmal säurebetonter Art und hohem
Alterungspotential sucht, der ist hier absolut richtig!
Und last but not least: Der klassische Riesling-Kabinett mit seiner
würzigen Apfel-Minze-Nase läßt einen gelungenen
Jahrgang 2007 erwarten.
Verkostete
Weine
Leutesdorfer
Gartenlay Riesling Kabinett trocken 2007 *
(A:
12% vol.,
verkostet im April 2008)
Intensives,
junges, herbwürziges Bukett. Deutliches Stachelbeer-Aroma,
Eisbonbons und strenge Gewürze. Kraftvoll und herbfruchtig am
Gaumen. Rassiger, beinahe spitzer Säurenerv. Intensiver Nachhall,
geprägt von fester Säure sowie feinmineralischen und
strengwürzigen Komponenten.
Jugendlicher, säurebetonter Riesling-Kabinett mit
Stachelbeerfrucht, fester Gaumenaromatik und strengwürzigem
Abschluß.
Leutesdorfer Gartenlay Riesling Kabinett feinherb 2007 *-**
(A:
10,5% vol.,
verkostet im April 2008)
Frische,
komplexe, fruchtig-würzige Nase von mittlerer Intensität.
Reife Äpfel, Minze, Honigakzent und deutliche Gewürznoten.
Lebendige, frische Gaumenaromatik. Feinherbe Frucht und anregendes
Zusammenspiel von Süße und Säure. Intensiver Nachhall
von feinherben und mineralischen Noten mit anisartiger Würze am
Ende.
Gelungener, klassischer Riesling-Kabinett mit würziger
Apfel-Minze-Nase, lebendiger Gaumenaromatik und aniswürzigem
Abschluß.
Leutesdorfer
Gartenlay Riesling Kabinett htr. 2007 *
(A:
10,5% vol.,
verkostet im April 2008)
Frische,
junge Nase mit (noch) ausgeprägter Gäraromatik. Erinnerung an
herbe Stachelbeeren, Grapefruit, Hefe und strenge Gewürze
(Muskatnuß). Frischer, herbwürziger Auftakt. Kernige Frucht
und rassiger Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall von
ausgeprägten, feinherb-würzigen Aromen.
Junger, kraftvoller Riesling mit Stachelbeer-Musakt-Nase, rassiger
Säure und ausgeprägt feinherbem Abschluß.
Leutesdorfer
Gartenlay Riesling Spätlese trocken 2006 *-**
(A:
13,5% vol.,
verkostet im April 2008)
Intensive,
komplexe, blumig-würzige Nase. Rosenblüten, Honig (Botrytis),
Aprikosen und strenge Gewürze. Kraftvoll und zugleich cremig am
Gaumen. In den opulenten Körper sehr gut eingewobene Säure.
Intensiver, langer Nachhall von ausgeprägten Gewürznoten mit
pfeffrig-anisartigem Abschluß.
Charaktervolle, cremige Spätlese mit Duft nach Rosenblüten, kraftvollem
Körper und pfeffrigem Abschluß.
Leutesdorfer
Gartenlay Riesling Spätlese 2006 *
(A: 9,5% vol.,
verkostet im April 2008)
Botrytis-Nase
von mittlerer Intensität. Honig, Dörrobst (Rosinen) und feine
Gewürznoten. Cremig, dicht, mit Dörrobstfrucht am Gaumen.
Sehr feiner Säurenerv und ausgeprägte Süße.
Intensiver Nachhall von feinmineralischen und feinwürzigen Aromen.
Botrytis-geprägte Spätlese mit üppiger Honignase, weichem Mouthfeel und
feinmineralischem Abschluß.
Leutesdorfer
Forstberg Grauer Burgunder QbA tr. 2006 *
(A:
12,5% vol.,
verkostet im März 2008)
Goldgelb.
Fruchtig-würzige Nase von mittlerer Intensität. Birnen,
Honigmelone, Botrytis-Note und strenge Gewürze.
Fruchtig-säurebetonte Gaumenaromatik. Schlanker Körper.
Mittellanger Nachhall, geprägt von fester Säure und
feinwürzig-salzigen Noten.
Säurebetonter,
rasssiger Grauburgunder mit Birnen-Aroma, schlankem Körper und
salzig-feinwürzigem Nachhall.
Mittelrhein Blanc de Noirs Spätburgunder Rosé
Kabinett trocken 2006
(A:
12% vol.,
verkostet im März 2008)
Orange
mit lachsfarbenen Reflexen. Nase von mittlerer Intensität.
Marzipan, Honig und Dörrobst (getrocknete Aprikosen).
Botrytis-Prägung und strenge Gewürze (Süßholz).
Schlanker Auftakt. Feinherbe Frucht am Gaumen, dezente Säure und
angenehme Restsüße. Mittlerer Nachhall von
strengwürzigen Aromen mit lakritzartigem Gerbstoffakzent am Ende.
Botrytis-geprägter
Rosé mit Marzipan-Dörrobst-Nase, weicher Gaumenaromatik und
feinherb-lakritzartigem Nachhall.
Leutesdorfer Gartenlay Rivaner QbA halbtrocken 2006 *
(A:
12% vol.,
verkostet im März 2008)
Frische,
intensive Frühlingsnase mit herber Cassis-Frucht und strengen
Gewürznoten. Kraftvoller Auftakt. Weicher Körper,
prägnante Johannisbeerfrucht und sehr gut eingebundene Säure.
Intensiver, würziger Nachhall mit pfeffrig-feinherben Noten am
Ende.
Moderner Frühlings-Rivaner mit prägnanter Sauvignon-Aromatik,
kraftvoll-frischem Körper und pfeffrig-feinherbem Abschluß.
Leutesdorfer
Gartenlay Traminer und Riesling
Spätlese trocken 2006 *
(A:
12,5% vol.,
verkostet im März 2008)
Intensive, frische Nase. Rosenduft, Stachelbeere, grüner Apfel,
strenge Gewürze und deutliche Botrytis-Note. Kräftige
Struktur, knackfrische Frucht und ausgeprägter Säurenerv.
Mittellanger Nachhall, geprägt von Botrytis-Noten und feiner
Würze.
Knackfrische Cuvée mit Rosen-Stachelbeer-Aromatik, fester Säure und
deutlicher Botrytis-Note.
Leutesdorfer Traminer und Riesling Spätlese htr. 2004 *-**
(A:
12,5% vol., S: 6,9 g/l, RZ: 15 g/l, Preis: 7,20 €, verkostet im März
2008)
Reife
Nase von mittlerer Intensität. Erinnerung an Rosenblüten,
Rosinen, Honig, Sherry und Gewürze. Leichtgewichtig, geschmeidig
und noch frisch am Gaumen. Herbsüße Frucht und kraftvolles
Säurerückgrat. Intensiver Nachhall von ausgeprägten
Noten strenger Gewürze.
Schön gereifte Cuvee mit Honig-Sherry-Nase, frischer Säure und
feinwürzigem Nachhall.
Burg Hammerstein Spätburgunder QbA tr. 2005 *
(A:
12,5% vol.,
verkostet im März 2008)
Durchsichtiges,
mitteldichtes Rubinrot, bis zum Rand durchgezeichnet. Frucht von
Sauerkirschen, Orangen, Gewürzen (Gewürznelken, Zimt) und
Holz. Braucht Zeit zum Öffnen. Weicher Auftakt, betont schlanker
Körper. Kernige Frucht und jugendlicher Gerbstoff. Langer
Nachhall, geprägt von fruchtigen, holzigen und
feinherb-würzigen Aromen.
"Winterlicher" Spätburgunder mit Kirsch-Gewürz-Nase, eher schlankem
Körper und feinherb-würzigem Nachhall.
Leutesdorfer
Riesling Kabinett trocken 2002
(A:
11% vol.,
verkostet im Juli 2004)
Bukett von mittlerer Intensität mit frischem Apfelduft
und dezenten Aromen von Rosen. Mittlerer Körper. Frisch,
mit gut eingebundener Säure. Sehr süffig, knackige
Apfelfrucht am Gaumen. Kurzer Nachhall von fruchtigen und etwas
feinherben Noten.
Klassischer, süffiger Mittelrhein-Riesling mit ausgeprägter
Apfelfrucht.
Leutesdorfer
Riesling Kabinett halbtrocken 2002
(A:
10,5% vol.,
verkostet im August 2004)
Sehr dezenter Duft nach grünen und
Zitrusfrüchten. Am Gaumen wieder deutliche Zitrusnoten. Sehr
kräftiger Säureakzent, nur dezente Süße. Kurzer,
von zitrusartiger Säure und würzigen Noten geprägter
Nachhall.
Zitrus-geprägter Riesling mit verhaltener Nase, kraftvoller
Säure und kurzem Nachhall.
Leutesdorfer
Forstberg Riesling Kabinett feinherb 2002
*-**
(A:
10% vol., S:
9,9 g/l, RZ: 27 g/l, Preis: 5,20 €,
verkostet im August 2004)
Ansprechendes, komplexes Bukett mit ausgeprägten Noten
von mehligen Äpfeln. Etwas Grapefruit. Dazu Anklänge an
würzige Komponenten. Fruchtbetont und leicht am Gaumen.
Kraftvolle, aber gut eingebundene, mundwässernde Säure.
Mittlerer Nachhall von
herbfruchtigen Noten, mundwässernder Säure und leicht
würzigen
Aromen.
Ansprechender, klassischer Riesling mit ausgeprägter Apfelfrucht
und mundwässernder Säure.
Leutesdorfer
Rosenberg Riesling Kabinett 2002
*
(A:
8,5% vol., S: 9
g/l, RZ: 47,8 g/l, Preis: 5,20 €,
verkostet im August 2004)
Bukett von mittlerer Intensität. Deutlicher Rosenduft,
dazu Pfirsich-artige Frucht. Etwas laktische Noten und
Dörrobst-Anklänge. Mollige Süße. Sehr gut
eingebundene, beinahe dezent
wirkende Säure. Leicht und süffig am Gaumen. Retronasal
wieder fruchtige und an Rosen erinnernde Noten. Kurzes Finish von
ganz leicht herben Fruchtaromen.
Eleganter Riesling, geprägt von fruchtigen und an Rosen
erinnernden Aromen.
Leutesdorfer
Forstberg Gewürztraminer Spätlese halbtr. 2001
*
(A:
13% vol., verkostet
im August 2004)
Ansprechendes Bukett mit üppigen Aromen von
Dörrobst und süßen Blüten. Schöner Rosenduft,
dazu Noten von getrockneten Aprikosen und Rosinen. Elegant und beinahe
leicht am Gaumen. Gut eingebundene Säure, schön abgestimmte
Süße. Süffig. Retronasal wieder deutliche
Anklänge an Rosen. Mittellanger Nachhall von fruchtigen Noten und
am Ende leicht bitterer Würze.
Eleganter Gewürztraminer mit ansprechender, an Rosen und
Dörrobst erinnernder Aromatik.
Rheinischer
Landwein Dornfelder Rotwein trocken 2002
*
(A:
12% vol., S:
4,3 g/l, RZ: 3,4 g/l, Preis: 4,90 €,
verkostet im August 2004)
Intensives,
süßlich-reifes Bukett, das an warmes
Pflaumenmus mit Zimt erinnert. Weich und intensiv fruchtbetont am
Gaumen. Sehr kraftvoller Säureakzent. Mittlerer Nachhall von
fruchtigen und feinwürzigen Noten. Feinherbes, angenehmes Tannin.
Gut gemachter Dornfelder mit kräftigem Säurerückgrat und
Aromen, die an Pflaumenmus mit Gewürzen erinnern.