Gut Mannwerk 


Inhaber: Wolfgang Faßbender, Michael Herr
E-Mail:  info@gut-mannwerk.de
Internet: http://gut-mannwerk.de      
Rebfläche: ca. 250 Rebstöcke


                                                                
2009 haben sich engagierte Wein- und Riesling-Liebhaber zusammengetan und einen Weinberg im St. Aldegunder Himmelreich an der Mosel gekauft. Michael Herr, Torsten Goffin und Wolfgang Faßbender machten bis 2020 einen Riesling aus 50 bis 60 Jahre alten Reben. Hergestellt wurde ein trockener Wein,  der nach kurzer Maischestandzeit spontan vergoren wurde und bis zur Abfüllung im alten Holzfass reifte. Der Name Mannwerk geht auf das Flurstück zurück, in dem sich der Moselweinberg befand. Man findet den Begriff St. Aldegunder Mannwerk auf historischen Karten.
Der Jahrgang 2021 wird in Rhöndorf entstehen. Das Mannwerk besteht inzwischen aus Wolfgang Faßbender (Journalist, Gastrotester & Weinkritiker) und Michael Herr (IT-Fachmann & Weinsammler), ist von der Mosel an den Mittelrhein umgezogen und hat ein paar Rebzeilen vom Weingut Broel gepachtet. In 2022 soll es  die ersten Mannwerk-Flaschen vom Mittelrhein geben. Die Prinzipien der Weinbereitung, kurze Maischestandzeit, Spontangärung und biologischer Säureabbau im alten Holzfass, sollen beibehalten werden. Eine Erweiterung der Rebfläche ist für die nächsten Jahre geplant. Mit Sicherheit ein Gewinn für das Anbaugebiet.
Das 2018er Mosel-Mannwerk ist ein zupackender Schiefer-Riesling mit laktisch-zitrischer Aromatik auf einem festen, mineralischen Untergrund.

Fazit: Wir dürfen gespannt sein, wie das Mannwerk seine Riesling-Geschichte am Mittelrhein fortschreibt!





Verkostete Weine


St. Aldegunder Himmelreich Riesling Spätlese trocken 2018 *-**
(verkostet im März 2021)

Helles Gelb. Intensive, floral-reiffruchtige und mineralische Nase. Erinnerung an süße Blüten, Honigkerze, Zitruszesten Äpfel, laktische Komponenten, steinige Noten und Kräuter (Liebstöckel). Kraftvoller, schmelziger Auftakt. Sehr intensive, zitrisch-laktische Gaumenaromatik, unterstützt von festem Säurerückgrat und kräftiger Kräuterwürze. Langer, intensiver Nachhall von salzigen und schiefermineralischen Aromen.
Zupackender Schiefer-Riesling mit laktisch-zitrischer Aromatik auf einem festen, mineralischen Untergrund.



 


 

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