Weingut Mades 
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Inhaber: Helmut Mades                 
Borbachstraße  35-36
55422 Bacharach-Steeg
Tel.: 06743-1449
E-Mail: wgt_mades@hotmail.com
Internet: http://www.weingut-mades.de   
Rebfläche: 3,5 Hektar
Produktion: 20.000 Flaschen/Jahr


Das Weingut Mades befand sich seit 1663 in Familienbesitz, war VDP-Mitglied und wurde inzwischen aufgegeben. Die Weinberge wurden vom Weingut Bastian übernommen.
Niedrige Erträge um 50 hl/ha sowie ein langer, natürlicher Reifeprozeß im Faß kennzeichnen die Philosophie des Gutes. Nur wenige Mittelrhein-Winzer bringen ihren Wein so spät auf die Flasche wie das Weingut Mades. Seit langem werden hier zudem ökologische Erkenntnisse im An- und Ausbau der Weine angewandt. Das Weingut Mades bietet auch Gästezimmer. Die Weine des Gutes sind sehr harmonisch, dabei manchmal etwas verhalten. Sie entwickeln mit entsprechender Reife üppige Fruchtaromen und spiegeln in ihrer Mineralik das Terroir der Steeger und Bacharacher Lagen. Den Weinen des Gutes sollte man unbedingt Zeit zur Reife lassen. In diesem Zusammenhang soll das bemerkenswerte Angebot gereifter Weine erwähnt werden, das bis zu zwanzig Jahre alte Gewächse enthält. Die Rieslinge des Jahrgangs 2004 wurden nach zweijähriger Flachenreife probiert. Es sind Weine von geradezu klassischer Struktur, mit herbfruchtiger Riesling-Nase, rassiger Säure und ausgeprägtem, würzig-mineralischem Nachhall. Weine für all diejenigen, die sich angesichts zu vieler barock-alkoholischer Tropfen nach rassigen Mittelrhein-Rieslingen sehnen!


Verkostete Weine


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Kabinett trocken 2004 *-**
(A: 11,5% vol., Preis: 5,70 €, verkostet im April 2007)


Frisches, herbfruchtiges Bukett von mittlerer Intensität. Erinnerung an Weinbergspfirsich, Minze, steinig-mineralische Noten und strenge Gewürze. Braucht Zeit zum Öffnen. Mittelgewichtig, mit knackfrischer Frucht, Minze und rassiger Säure. Intensiver Nachhall von salzigen und feinwürzig-mineralischen Noten.
Gelungener, klassischer Riesling-Kabinett vom Mittelrhein: Herbfrische Frucht, Minze, anregende Säure und salzig-feinwürziger Nachhall.


Steeger St. Jost Riesling Spätlese trocken 2004 *
(A: 12% vol., Preis: 8,20 €, verkostet im Mai 2007)


Feine Nase von mittlerer Intensität. Apfelmost, Zitrusnoten, steinige Mineralik und pfeffrige Würze im Hintergrund. Schlanker Auftakt. Intensive, mostige Frucht, getragen von rassiger Säure. Intensiver, langer Nachhall von mundwässernder Säure und mineralischen, am Ende leicht pfeffrigen Gewürznoten.
Rassige, säurebetonte Riesling-Spätlese mit mostiger Frucht und intensivem, mineralisch-würzigem Nachhall.


Steeger St. Jost Riesling Kabinett halbtrocken 2004 *
(A: 11% vol., Preis: 5,70 €, verkostet im April 2007)


Intensives, herbfruchtiges Bukett. Erinnerung an herben Apfel, dazu feine Petrolnoten, Schiefer und strenge Gewürze. Kraftvoll, stämmig und gleichzeitig cremig, mit herber Frucht und rassiger Säure. Intensiver, langer Nachhall von cremiger Frucht mit mineralisch-feinwürzigem Abschluß.
Kraftvoll-cremiger Riesling-Kabinett mit herber Apfelfrucht, Petrolnoten, rassiger Säure und feinwürzigem Finish.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Spätlese 2004 *-**
(A: 8,5% vol., Preis: 8,90 €, verkostet im April 2007)

Reife, komplexe Nase von mittlerer Intensität. Erinnerung an Zitronenmarmelade, laktische Komponenten (Sahne), Schiefer und süße Gewürze. Schlanker Auftakt. Zurückhaltende Frucht, balanciert von rassiger Säure und sehr fester Mineralik. Intensiver Nachhall von salzigen und feinherb-mineralischen Gewürznoten.
Riesling von klassischer Statur mit reifer, fruchtig-mineralischer Nase, rassiger Säure und feinherb-würzigem Abschluß.


Steeger St. Jost Riesling Kabinett 2002 *-**
(A: 8,5% vol., Preis: 5,30 €, verkostet im November 2003)

Verhaltener Duft nach reifen Äpfeln, dazu Anklänge an Pfirsiche. Noch ein wenig Hefe. Leicht und frisch am Gaumen, sehr harmonisch. Schöne, apfelartige Frucht. Gelungene Balance von Süße und Säure. Schöner Nachhall von würzig-fruchtigen Noten.
Charmanter, schlanker Riesling mit verhaltenem Duft und ausgeprägt würzig-fruchtigem Nachhall.


Bacharacher Riesling QbA halbtrocken 2001 
(A: 11% vol., Preis: 5,10 €, verkostet im Dezember 2003)

Sehr zurückhaltender Duft nach feinen, herbfruchtigen Noten (etwas Birne). Sehr dezente Frucht, beinahe farblos am Gaumen. Schöne Harmonie von Süße und frischer Säure. Mittlerer, etwas herbfruchtiger Nachhall.
Zurückhaltender, etwas farbloser Riesling.


Bacharacher Posten Riesling Spätlese trocken 1999 *
(A: 12,0% vol., Preis: 8,30 €, verkostet im Dezember 2003)

Intensives Bukett nach Zitrusfrüchten (Orange, Grapefruit), ausgeprägt erdig-würzigen Komponenten (strenge Gewürze) und Joghurt. Klare Zitrusfrucht und Joghurt am Gaumen. Kräftiger Säurenerv, robuste Struktur, voller Körper. Intensiver Nachhall von Zitrusfrüchten und würzigen Komponenten. Etwas bitter, fast pfeffrig am Ende.
Kräftige, trockene Spätlese. Geprägt von Zitrusaromen, ausgeprägtem Säurenerv und intensivem, würzigem Nachhall.


Bacharacher Posten Riesling Spätlese halbtrocken 1998 **-***
(A: 11,0% vol., Preis: 7,60 €, verkostet im Dezember 2003)

Intensives, gereiftes Bukett nach sehr reifen Äpfeln und ausgeprägten Dörrobstaromen. Noten von Rosinen, Feigen und Honig, daneben laktische Komponenten. Leicht, weich und harmonisch am Gaumen. Perfekte Einheit von Säure und Süße. Retronasal wieder Serien von Dörrobstaromen. Langer Nachhall, geprägt von reifen Fruchtaromen. Sehr nachhaltig.
Sehr reife, harmonische Spätlese mit wunderschönen, reifen Fruchtaromen.


Bacharacher Wolfshöhle Riesling Spätlese 1997 *
(A: 8,0% vol., Preis: 7,60 €, verkostet im Dezember 2003)

Dezente, feine Nase. Noten von Gras, reifer Pfirsichfrucht und Honig. Steiniger Untergrund. Braucht Luft. Feine, saftige Pfirsichfrucht. Sehr harmonisch. Gut eingebundene, etwas mundwässernde Säure, süffig. Eher kurzer Nachhall von feinfruchtigen und steinigen Noten. Leeres Glas riecht intensiv nach Honig.
Feinfruchtiger, reifer, etwas verhaltener Riesling.
 


 

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