Weingut Broel
   
Inhaber: Karl-Heinz Broel                 
Karl-Broel-Straße 3
53604 Rhöndorf
Tel.: 02224-2655
E-Mail: weingut-broel@web.de
Internet: http://www.weingutbroel.de
Rebfläche: 2,5 Hektar
                                                               
Das Weingut Broel ist der einzige in Rhöndorf ansässige Winzerbetrieb, der hier eine jahrhundertealte Tradition weiterführt. Die Geschichte des Weingutes läßt sich bin in das Jahr 1742 zurückverfolgen. Alle Weine dieses Gutes stammen vom Rhöndorfer Drachenfels, wo Riesling, Müller-Thurgau, Kerner, Optima und Scheurebe angebaut werden. Eine besondere Beziehung pflegt das Weingut zu Konrad Adenauer: Er selbst ließ sich hier öfter zu einem Schoppen nieder, sein Konterfei schmückt heutzutage einige Flaschen des Gutes. Der Ausbau der Weine erfolgt in Kunststofftanks, auf die Lagerung im traditionellen Holzfaß wird generell verzichtet. Karl-Heinz Broel verwendet die Kühlung während der Gärung nur, um Temperaturspitzen abzufangen. Die Weine dieses Gutes sind durch das vulkanische Terroir des Drachenfels deutlich geprägt. Von der Statur her sind sie eher kräftig, würzige Aromen prägen deutlich die Gaumenaromatik der Rieslinge des Weingutes Broel. 


Verkostete Weine


Rhöndorfer Drachenfels Rivaner QbA trocken 2005 
(A: 13 % vol., Preis: 4,20 €, verkostet im Dezember 2008)

Frische Nase von mittlerer Intensität. Erinnerung an schwarze Johannisbeeren, Eisbonbons, Holunderblüten, Litschi und strenge Gewürze. Kraftvoller Auftakt. Intensive, herbwürzige Gaumenaromatik, frischer Säurenerv. Intensiver, langer Nachhall, geprägt von strengwürzigen Aromen mit Lakritz-artigem Abschluss.
Kraftvoller Rivaner mit feinfruchtiger Cassis-Nase, frischer Säure und strengwürzig-lakritzartigem Finale.


Rhöndorfer Drachenfels Riesling Kabinett 2002 
(A: 9,5 % vol., Preis: 4,20 €, verkostet im März 2009)

Verhaltene Nase. Erinnerung an Orangenschalen, Petrol und strenge Gewürze. Filigran-fester Ansatz. Herbe Orangenfrucht, unterstützt von gut eingebundener Säure und Restsüße. Mittellanger Nachhall, gekennzeichnet durch ausgeprägt strengwürzige, etwas metallische Noten.
Fragiler, etwas gezehrt wirkender Riesling-Kabinett mit herber Orangenfrucht und strengwürzigem Abschluss.


Rhöndorfer Drachenfels Riesling Kabinett trocken 2002 
(A: 11,5 % vol., Preis: 4,20 €, verkostet im September 2004)

Intensives Bukett mit Noten, die an grüne Früchte und Gewürze erinnern: Assoziationen an Weinbergspfirsich und strenge Gewürze. Etwas Rosen. Beinahe leichter Auftakt, kräftiger Säurenerv. Retronasal wieder Weinbergspfirsich und Gewürze. Die Würze breitet sich geradezu mächtig am Gaumen aus. Kraftvoller Nachhall von strengen Gewürznoten.
Stämmiger Kabinett mit nachhaltiger, intensiver Würze; deutlich geprägt vom vulkanischen Terroir.


Rhöndorfer Drachenfels Riesling Kabinett 2001 
(A: 10 % vol., Preis: 4,20 €, verkostet im September 2004)

Bukett von mittlerer Intensität mit Noten von grünem Apfel, Holunder und würzigen Aromen (etwas Muskat). Weicher Auftakt. Am Gaumen kraftvoll, mit herber Frucht. Kräftiger, beinahe spitzer Säureakzent, gut abgestimmte Süße. Mittlerer Nachhall von herbfruchtigen und ausgeprägt würzigen Noten. Etwas bitter am Ende.
Herbfruchtiger Kabinett mit kräftigem Säureakzent, angenehmer Süße und würzig-bitterem Nachhall.
 

Rhöndorfer Drachenfels Riesling Spätlese 2001 *
(A: 9 % vol., Preis: 7,20 €, verkostet im September 2004)

Reif-fruchtige Nase mit Erinnerung an tropische und gekochte Früchte. Ananas, Orangenkonfitüre, dezentes Süßholzaroma. Süßer, öliger Auftakt. Üppige Süße, dezente Säure. Weiche, wuchtige und nachhaltige Frucht am Gaumen. Am Ende herb-bitterer Ton. Mittlerer Nachhall von süßlich-fruchtigen Noten bis hin zu herb-bitterer, Süßholz-artiger Note. Leeres Glas riecht etwas nach Süßholz und Honig.
Reif-fruchtige, süße Spätlese mit interessanten, an Süßholz erinnernden Aromen.


Rhöndorfer Drachenfels Riesling Auslese 1999 *
(A: 8,5 % vol., Preis: 5,60 € (0,5 l), verkostet im September 2004)

Reif-firnes Bukett. Deutlicher Petrolton, mineralische Noten. Weckt eine Vielfalt von Assoziationen: Dörrobst-Aromen wie Rosinen und getrocknete Aprikosen, Erinnerung an Ahornsirup. Weich und opulent süß am Gaumen. Dezente, sehr gut eingebundene Säure. Süße, reife Frucht. Kurzer, von Süße geprägter Nachhall. Leeres Glas riecht sehr intensiv nach Honig.
Reife, von Süße geprägte Auslese mit vielschichtiger Aromatik.
 


 

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